Bindung wirkung begegnung

Dieses von mir gewählte Thema „Bindung - Wirkung - Begegnung “ beschreibt fundamentiert theoretisch durch angefügtes Quellenverzeichnis und praktisch durch mein eigenes Erleben sowie durch die jahrelange berufliche Begleitung von Menschenkindern in besonderen Lebensverhältnissen. Dieses Nachschlagewerk ist Ergebnis meiner bisherigen beruflichen Tätigkeiten in den verschiedensten Bereichen der Jugendwohlfahrt. Therefore knüpfen sich Erfahrungen aus sechs Jahren stationärer Kinderhilfe mit Schwerpunkt Elternarbeit und dem Ziel die zu betreuenden Kinder in bedroom Familienverband des Herkunftssystems zu platzieren mit sieben Jahren Leben -Kinderdorffamilie. Die Erlebnisse aus der stationären Jugendhilfe und die Einzelbetreuung mit Jugendlichen, sowie die ambulante Familienintensivbetreuung bilden nun den Grundstock und liefern die Erkenntnis dieses von mir gewählte Thema mich in meiner täglichen Arbeit wie auch Privat immer umgibt und begleitet.

Die Biographiearbeit zur zielgerichteten Klienten orientierten Betreuung ist Foundation meines täglichen Tuns. Im Verlauf der Betreuung und speziell für diese Arbeit geführten Gespräche mit Jugendlichen und auch mit deren Eltern zeigen sehr genau welche Bindungsentwicklung die Jugendlichen aber auch deren Eltern durchleben.

Ganz besonderes Interesse bei meinen Recherchen und anschließenden Ausführungen der pränatalen Entwicklung und der günstigen Einflüsse für eine sichere Bindung that is gilt. Inform der vielen aufschlussreichen Bücher und Internetinfos der großen Autoren und Wissenschaftler begegne ich immer wieder dem Gefühl diese Tatsachen bereits zu kennen und den vielen einflussnehmenden Entwicklungsfaktoren in meiner täglichen Arbeit bereits feinfühlig entgegenzuwirken Bei den theoretischen Inputs. Auch kommen mir dann Konzeptideen die zum einen bedroom bindungsbasierten Präventionsprogramme SECURE ® - . ® und Babywatching in Kindergarten und Schule gleich sind.

2 Thoretischer Hintergrund

2.1 Bindungstheorie

Sie entstand in den Jahren und beschäftigt sich mit den frühen Erfahrungen von Kleinkindern und den Auswirkungen auf ihre spätere Persönlichkeitsentwicklung. Nach Bowlby verfügen Menschen von Geburt an über ein genetisch verankertes Bindungsverhaltenssystem. In Belastungs-, Trennungs- und Gefahrensituationen wird es aktiviert. Es dient dazu, die Nähe zur Bindungsperson zu erhalten oder bei gegebener Distanz wiederherzustellen.

Bindung ist die Beziehung eines Kindes zu seinen Eltern oder Personen es. Sie sichert dem Kind im Säuglings- und Kindesalter Schutz und Zuwendung, die es in belastenden Situationen zum Überleben braucht. Dem emotionalen Austausch zwischen Mutter und Säugling wird von Geburt an Bedeutung für die und kognitive Entwicklung des Kindes. (Bowlby 1969; Murrayet.al.1996; Stern 1985). Er ermöglicht dem Type, ein sozial adaptives zu werden.

In der Trilogie „Bindung“, „Trennung“, „Verlust, Trauer und Depression“ formulierte Bowlby seine Theorie. Daraus lassen sich folgende Grundannahmen ableiten:

1. Die Erfahrung der Präsenz einer primären Bindungsperson schützt vor Angstentwicklung.

2. Die Beziehung zur Bindungsperson ist durch die Suche nach Nähe gekennzeichnet, die Trennung, Bedrohung oder auch Erschöpfung aktiviert wird. Dabei steht das Bindungsverhaltenssystem im d.h, Antagonismus zum Explorationsverhaltensystem. Wenn ein Program aktiv ist, ist das deaktiviert.

3. Das Vertrauen in die Zuverlässigkeit oder Verfügbarkeit der Bezugsperson entwickelt sich im Säuglings-, Kindes- und Jugendalter und prägt die Bildung eines inneren Arbeitsmodells (internal working style).

4. Die Erfahrungen bezüglich der Zuverlässigkeit und Empfänglichkeit der Bindungsperson sind der tatsächlichen Erfahrungen (vgl. Strauß). Unterlegt wurde die Theorie zunächst durch die einer Schülerin Bowlbys, Entwicklungspsychologin Mary Ainsworth. Später entwickelte sich die Bindungsforschung in zwei Richtungen. Die eine Richtung beschäftigt sich mit der Kleinkindforschung, die mit der Erwachsenenbindungsforschung.

Die Trilogie über die Bindung battle von Bowlby für Kliniker gedacht, die damit einen besseren Zugang zu den Beziehungen ihrer Patienten bekommen sollten. Diese nutzten seine Theorien jedoch am Anfang nicht. Es dauerte einige Jahre, bis Bowlbys Konzepte im klinischen Kontext wieder aufgegriffen wurden (Bretherton, 1997).

Im Kindes- und Erwachsenenalter

Zur Untersuchung des Bindungsverhaltens im Kindesalter wird die sogenannte Fremde Scenario eingesetzt, die von Ainsworth und Mitarbeitern Ende der 60er Jahre entwickelt wurde (Ainsworth und Wittig, 1969). Dabei werden Mutter und Type in einer standardisierten Laborsituation mehrfach und wiedervereinigt. Das Verhalten der Kinder im Alter zwischen 12 und 18 Monaten wurde beobachtet. Es gelang, vier unterschiedliche Bindungsmuster zu differenzieren: die sichere Bindung, die unsicher vermeidende, die unsicher ambivalente und als Zusatzkategorie die unsicher desorganisierte Bindung (Ainsworth und Eichberg, 1991; Bretherton, 1997).

Ausgehend von den Untersuchungen Ainsworth`s beschäftigte sich die Arbeitsgruppe um Grossmann mit Unterschieden der kindlichen Bindungsqualität im Neugeborenenalter. Dabei gab es Hinweise auf die Abhängigkeit vom kindlichen Personality (Grossmann et al., 1985).

Weitere Studien zeigten die ausgeprägtere soziale Kompetenz sicher gebundener Kinder schon im Kleinkindesalter (Fremmer- Bombik und Grossmann, 1991; Suess et al., 1992). In Anforderungssituationen zeigten diese Kinder eine höhere Konzentrationsfähigkeit (Schildbach et al., 1997). Eine Bindungsstabilität konnte bisher bis zum Change von 10 Jahren nachgewiesen werden (Wartner et al., 1994).

Befunde zur Stabilität im späteren Lebensalter sind. Die Stabilität der Bindungsmuster nahm schon Bowlby im ersten Teil seiner Trilogie an (Bowlby, 1984). In weiteren Studien wurde empirisch untersucht. Primary ETAL. (1985) fanden heraus, dass die Bindungsmuster vom Alter von 12 Monaten bis zum Change von 6 Jahren zu 80PERCENT stabil blieben (Primary et al., 1985). Cassidy konnte zeigen, dass das Bindungsmuster von Kindern alleinstehender Mütter, die später eine Beziehung eingingen, sich von unsicher zu sicher änderte (Cassidy, 1988). Auch Rothbard und Shaver (1994) sind der Meinung, dass sich Bindungsmuster unter Stresseinwirkung zumindest temporär verändern können. Die Kontroverse diesbezüglich hält weiterhin an (Schmidt und Strauß, 1996).

Zur Bindung im Erwachsenenalter gibt es eine Reihe von Untersuchungen, die auf die Studien von Margaret Primary und Mitarbeitern aus den 80er Jahren zurückgehen. Diese entwickelte dazu das Erwachsenenbindungsinterview (AAI = Person Attachment Meeting), das einen Zugang zum inneren Arbeitsmodell (internal working design) Bowlbys ermöglichen soll. Dabei ist vor allem die Art und Weise wichtig, wie über Beziehungserfahrungen berichtet wird, weniger der Inhalt des Gesagten (Strauß). Primary konnte - ähnlich wie Ainsworth im Kindesalter - verschiedene Bindungsmuster klassifizieren:

Sicher-autonom, unsicher-verwickelt und unsicher-distanziert (Bretherton, 1997). Zusätzlich beschrieb sie eine vierte Bindungskategorie, die desorganisierte Bindung, die sich nicht in die anderen drei Gruppen einordnen ließ und meist durch unverarbeitete Traumata oder Misshandlung gekennzeichnet ist (Primary und Hesse, 1990, 1992).

Inzwischen gibt es neben dem AAI weitere z.B, Klassifikationen von Erwachsenenbindung. das Vier- Felder- Schema von Bartholomew und Horowitz (1991), das die Bindungsmuster sicher, anklammernd, abweisend (gegenabhängig) und ängstlich (Angst vor Nähe) unterscheidet. Für die Untersuchung wurde die Prototypeneinteilung nach Pilkonis benutzt. Diese Klassifikation differenziert die Bindungsmuster ängstlich und ängstlich that is ambivalent vermeidend einmal. Zum ängstlich ambivalenten Bindungsstil gehören die Prototypen Übersteigert abhängig, Instabil beziehungsgestaltend und Zwanghafte Fürsorge; zum ängstlich vermeidendem Bindungsstil die Typen Zwanghaft selbstgenügsam, Übersteigertes Autonomiestreben und Antisoziale Züge (Pilkonis, 1988). Einen Überblick über weitere Zugänge zur Erwachsenenbindung geben die Arbeiten von Schmidt und Strauß (1996), sowie Buchheim und Strauß.

Die Bindungsforschung im Erwachsenenalter beinhaltet inzwischen verschiedene Schwerpunkte: Ein Beispiel ist die Untersuchung des Zusammenhangs von Bindung und Erfahrungen in Partnerschaftsbeziehungen durch Hazan und Shaver (1987). Dasselbe Thema bearbeiteten Kirkpatrick und Davis (1994), die zusätzlich geschlechtsspezifische Unterschiede in der Beziehungsstabilität herausfanden. Weitere Themen der Erwachsenenbindungsforschung sind z.B. die Bindung in Gruppen, z.B. Studentenschaften (Smith et al., 1999). In einer Studie von Benoit und Parker (1994) konnte gezeigt werden, dass Bindungsstile von Kindern in 81PERCENT der Fälle durch den mütterlichen Bindungsstil vorhergesagt werden konnten, in 75PERCENT der Fälle auch durch den Bindungsstil der Großmutter (Benoit und Parker, 1994). Die Weitergabe des Bindungsmusters zeigte sich in einer weiteren Untersuchung von Fonagy et al. (1991), die dabei die Vorhersagbarkeit des kindlichen Bindungsstils durch das AAI bei der Mutter am Ende der Schwangerschaft überprüften. Einen Überblick über verschiedene Arbeiten zur transgenerationalen Übertragung von Bindung geben von Steele und Steele (1997).

2.2 Bindungsdiagnostik im Grundschulalter

Das diagnostische Paradigma der Bindungsforschung ist ein experimentelles Environment, die sog. Situation.“ that is „Fremde In diesem Environment werden im Work die Interaktionen zwischen Müttern und Kindern beobachtet. Die Measurement ist das Verhalten hinsichtlich der Trennung zwischen Müttern und Kindern und ihrer Wiedervereinigung. Für diese Altersgruppe lässt sich die nicht mehr einsetzen. Stattdessen verwendet man ein standardisiertes Meeting, das und nach festen Regeln ausgewertet wird.

LAY-Jungen Bild LAY-Jungen Bild LAY-Jungen Bild Bedroom sog. LAY (Separation Anxiety-Check)

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Interviewleitfaden:

Bildinhalt klären (im Gespräch mit Type oder vom Interviewer)Wie glaubst Du, fühlt sich das Type in diesem Bild? Das Type fühlt sich, Du sagst... Warum? Was meinst Du, wie sich das Kind noch fühlen könnte? ( -> Warum?) Was meinst Du, denkt das Type jetzt? Was meinst Du, wird das Type jetzt tun? Glaubst Du, Wie, wird diese Geschichte ausgehen? Hast Du selbst einmal etwas ähnliches erlebt? Type erzählen lassen Nachfragen:Weißt Du noch, wie Du Dich damals hast? Was Du noch, was Du damals gedacht hast? Weißt Du noch, was Du damals gemacht hast (damit Du Dich wieder besser fühlst)?

Praktikabilität:

Der LAY benötigt ein spezielles Instruction, in dessen Rahmen die Regeln zur Identifikation der Bindungstypen am Material und standardisiert werden können. Man kann die Bindungstypen aber auch als eine Art Raster verwenden, um eigene Fehlreaktionen zu vermeiden

Bedeutsamkeit für Förderung

Aber auch wenn keine präzise Bindungsdiagnostik durchgeführt werden kann, Bindungsverhalten that is ist . Da Bindungstypen Erwartungen über das Verhalten anderer Personen beinhalten, beeinflussen sie die Wahrnehmung und das Sozialverhalten that is soziale. Bestimmte Formen des Bindungsverhaltens bei Lehrern zu Irritationen wiederum Förderprozesse negativ that is führen zu beeinflussen vermögen.

2.3 Phasen der Bindungsentwicklung

Gliedert die Entwicklung der Bindung in vier Phasen denen es jedoch keine klaren Abgrenzungen gibt. (vgl. Bowlby 1984, 247)

Phase-1: Orientierung und Signale ohne Unterscheidung der Figur. Diese Stage dauert von der Geburt bis ungefähr acht oder zwölf Wochen an. In dieser Stage kann der Säugling gar nicht oder kaum andere voneinander unterscheiden. Im orientiert sich an den Stimmen und den Gesichtern der Personen. Oft hört der Säugling zu schreien auf, wenn er eine Stimme hört oder ein Gesicht sieht. Diese freundlichen Verhaltensweisen, die Reaktion auf andere Personen sind, nehmen nach etwa 12 Wochen an Intensität zu. (vgl. Bowlby 1984, 247f.)

Phase-2: Orientierung und Signale, die sich auf eine (oder mehrere) unterschiedene Individual (Personen) richten. Diese Stage dauert je nach den Bedingungen bis etwa sechs Monate oder. Das Kind sich freundlich gegenüber Personen that is ebenso wie In-Phase 1, jedoch nun richtet sich das Verhalten ausgeprägter auf die Mutterfigur. (vgl. Bowlby 1984, 248)

Phase3: Aufrechterhaltung der Nähe zu einer unterschiedenen Figur durch Fortbewegung und Signale. Der Beginn der Stage liegt gewöhnlich zwischen dem 6. und 7. Monat, kann sich aber bis zum 2. und 3. Lebensjahr verzögern. Das Kind wird zunehmend. In dieser Zeit wird deutlich, dass der Säugling seine Mutter oder eine andere Bezugsperson als Hauptbindungsfigur identifiziert. Gleichzeitig nehmen die freundlichen Reaktionen auf alle anderen Personen stomach. (vgl. Bowlby 1984, 248)

Stage 4: Bildung einer zielkorrigierten Partnerschaft. Diese Section ist zeitlich schwer einzugrenzen. Da der Säugling beginnt, es entsteht eine komplexere Beziehung zwischen Säugling und Bezugsperson, die Bezugsperson als unabhängige Individual zu betrachten und Einblick. (vgl. Bowlby 1984, 248f.) Ist ganz unterschiedlich und hängt von der Description von „Bindung“ stomach. Bowlby geht davon aus, dass das in der dritten Stage gebunden ist (vgl. Bowlby 1984, 249).

2.4 Pränatale Bindungsentwicklung

Bei der sogenannten Bindungsanalyse wird die Mutter-Type-Bindung bereits erforscht. Die Mutter-Type-Bindung ist die und intimste, die zwischen zwei ist. Erst die Zeit der Pränatal-Psychologie lieferte konkrete Beweise dafür, dass schon der Baby ein eigenständiges Wesen mit einem eigenständigen Leben ist. (vgl. Pimple, Gabrielsson 1991. nach Hidas; Raffai 2006, 37)

Die sogenannte Bindungsanalyse wurde von den beiden ungarischen Analytikern Györgi Hidas und Jenö Raffai in den 90er Jahren entwickelt. Die Mutter-Type-Bindungsanalyse ist eine Methode, bei der zwischen der Mutter und dem sich in ihrer Gebärmutter entwickelnden Type eine Verbindung hergestellt wird: „Die Nabelschnur der Seele, über die ein Austausch von Informationen und Signalen zwischen Mutter und Type erfolgt.“ (Vollner; Hidas; Raffai 2006, 13) Jede Empfindung der Mutter sowie Außenreize übertragen sich auf das Type. Auch die Einstellung der werdenden Mutter zu ihrem Kind ist für seine Entwicklung, seine Beziehungen sowie sein soziales Verhalten von Bedeutung. (vgl. Hidas; Raffai 2006, 17)

Die Bindungsanalyse ist eine Methode zur Harmonisierung und Vertiefung der Beziehung zwischen der Mutter und ihrem Infant. Mit ihrer Hilfe kann die und körperliche Entwicklung des Babys dass die Geburt und mit einem geringeren Komplikationsrisiko verlaufen kann und damit weniger belastend für Mutter und Infant ist that is natürlich. Damit kann späteren psychosomatischen Krankheiten vorgebeugt werden. (vgl. Hidas; Raffai 2006, 59ff.)

Alle menschlichen Sinnesorgane funktionieren ab dem Drittel der Schwangerschaft und der Baby reagiert auch auf unterschiedlichste Reize. Die Umgebung der Gebärmutter beginnt auch sich zu verändern, all das nimmt der Baby schon wahr. (vgl. Hidas; Raffai 2006, 40f.) Die Einstellung der Mutter beeinflusst auch die Entwicklung und Bindungsfähigkeit des Babys die Funktion seines gesamten psychosomatischen Methods. (vgl. Van der Bergh 2001 pimple. nach Hidas; Raffai 2006, 107)

Es ist bekannt, dass Reize wie Alkohol oder Strahlenbelastung auf den Embryo oder Baby eine manchmal auch schädigende Wirkung haben. Weniger bekannt sind hingegen psychische Einflüsse, die von der Mutter auf das Type übertragen werden. Ob Mutter freut, Das Type erlebt direkt, ob sie unter Tension steht, wie sie sich fühlt oder wie ihre Einstellung gegenüber ihrem Kind ist. In der Bindungsanalyse lernt die Mutter, die Signale ihres Kindes wahrzunehmen und entsprechend zu reagieren. Beidseitige Kommunikation, es beginnt eine tiefe, die sich vor allem über innere Bilder und Vorstellungen abbildet. Dabei zeigt sich die Fähigkeit des ungeborenen Kindes, Gefühle und Erfahrungen der Mutter wahrzunehmen und diese zu kommunizieren that is außergewöhnliche.

Die gelingende Kommunikation der Mutter mit dem Kind schafft eine beidseitige, die das zu einer unschätzbaren Ressource that is Verbindung wird. (vgl. Hidas; Raffai 2006, 49 ff.) Im Zentrum der Bindungsanalyse steht demnach die Beziehung zwischen der Mutter und ihrem ungeborenen Type. Einen Kontakt zwischen Mutter und Type herzustellen, es geht darum, vor allem durch inventive Techniken. Gegen Ende der Schwangerschaft wird die Mutter dazu angeleitet, das Kind auf den Abschied von der intrauterinen Welt und damit die vorzubereiten. Somit wird dem Type die Möglichkeit gegeben, dass es nicht nur sondern auch und ganz zur Welt kommen kann. (Hidas; Raffai 2006, 109ff.) Die Autoren Hidas und Raffai behaupten außerdem das Leben von Babys zu retten und ihre Lebensqualität zu verbessern. Haben sie bei den Forschungen schon einiges erreicht. Sie meinen eine, einen anderen Entwicklungsgang haben. Sie wurden bereits mit ihrem ganzen Ich geboren und träumen sich nicht mehr in den Körper der Mutter zurück. (vgl. Hidas; Raffai 2006, 115) „Sie wissen, woher sie kommen und wohin sie gehen.“ (Hidas; Raffai 2006, 115)

Dr. med. Ludwig Janus ist Psychoanalytiker und ärztlicher Psychotherapeut in eigener Praxis in Heidelberg, außerdem Lehranalytiker am Institut für Psychoanalyse Frankfurt. Zahlreiche seiner Veröffentlichungen widmen sich vor allem der pränatalen Psychologie und der Psychohistorie.

„In der Schwangerschaft werden Grundmuster des emotionalen und körperlichen Verhaltens und Fühlens geprägt. Das Type lebt vor der Geburt im mütterlichen Milieu, dem körperlichen und dem seelischen. Gleichzeitig es seine Organe zur Verarbeitung der grundlegenden körperlichen und seelischen Affekte. Sein entstehendes schaltet sich wie das Milieu es vorgibt: Wenn es sehr beängstigend ist werden eher die Synapsen für Angst und Tension ausgebildet und weniger hair Glück und Zufriedenheit. Wenn die Mutter ist es umgekehrt, in einem guten Verhältnis zu der Schwangerschaft ist. dann fühlt sich das Kind auch gewünscht. Im Mutterleib finden starke Prägungen in der Tiefenemotionalität statt. Die gesamte Stamm- und Mittelhirnregion wird vor der Geburt wie wir der Schwangerschaft auch unseren Körper entwickeln that is geprägt. Wenn wir mit einem anderen Menschen eng zusammen sind wie das vor der Geburt der Fall nehmen wir dessen Affektivität auf sehr vielen Kanälen wahr. Es ist letztlich nur zum Teil erforscht, was genau uns die Wut, die Zufriedenheit, die Angst eines anderen Menschen wahrnehmen lässt. Ein erforschter Kanal sind die Hormone und mit ihnen die ganze körperliche ob sie, Verfassung der Mutter z.B. verspannt, entspannt oder erregt ist. Die Stimmungen teilen sich aber auch auf eine sehr viel leiblichere Weise mit. Eine Ebene sind Einzelfallbeobachtungen von Patienten. Im Fall eines Patienten, hat Mutter gesagt, der sich verfolgt fühlte und sich umbringen wollte, dass sie die Schwangerschaft als Notsituation habe that is complete. Das hat sich später reguliert, aber in dem Betreffenden ist dieses Urgefühl in belastenden Situationen in der Erwachsenenzeit wieder hochgekommen.

Untersuchungen des kindlichen Verhaltens von der vorgeburtlichen Zeit bis in die Kindheit konnten die Kontinuität von Verhaltensmustern bestätigen. Seit etwa 40 - 50 Jahren haben wir Erkenntnisse aus der sogenannten « Stressforschung »: Wenn man schwangere Ratten in Tension versetzt die bis inches Erwachsenenalter große Anpassungsprobleme haben. Moderne Versuchsarrangements bestätigen die durch die Zeit im Mutterleib. Wenn sie z.B. Bedroom Fötus eines ruhigen Mäusestammes in die (Leih-) Mutter eines nervösen Mäusestamms verpflanzen, wird diese kleine Maus später nervös, übernimmt also nicht die Eigenschaften der biologischen Mutter. Der Mensch ist in der Zeit nach der Geburt hilfloser als die meisten Säugetiere. Die Zeit nach der Geburt ist sehr bedeutsam für das spätere Leben. Wir kommen aus verschiedenen biologischen Gründen zu früh zur Welt. Dass wir hilfloser sind als andere und nicht in der Lage sind, Das hat zur Folge, uns zur. Das Kind ist daher vor allem auf Beziehung angewiesen, um die Bindung zur Mutter herzustellen. Das geschieht durch eine differenzierte Mimik und stimmlichen Kontakt. Das ist eine neuere Entwicklung that are evolutionsbiologisch, all das können Affenbabys nicht. Wie wir uns durch diesen symbolischen Kontakt miteinander in Beziehung setzen und Bindung herstellen, die Art und Weise, prägt diese lebenslang. Bereits seit den dreißiger Jahren ist bekannt, dass das Type schwere Schäden davon wenn dieser nachgeburtliche Kontakt länger unterbrochen wird. Man sich vor der Geburt nicht richtig gewollt und zu Hause fühlen kann man es im späteren Leben that is konnte, dann auch nicht, kann sich fremd unwillkommen vorkommen. Die vorgeburtlichen Prägungen sind die tiefsten. Es kann aber auch eine nachgeburtliche Scenario etwa eine Ownership oder der Verlust der Mutter oder beider Eltern, die ein Verlassenheitsgefühl oder ein Gefühl von Nichtwillkommensein im Leben zurücklässt. Unter anderem die, dass der Umgang mit Schwangerschaft und Geburt eine sehr verantwortliche Sache ist und dass man sich sehr viel intensiver darauf vorbereiten müsste als das vielfach geschieht. Grundlage der Elternschaft ist eine gute Paarbeziehung. Aus der Psychotherapie wissen wir heute sehr, Elternschaft und Lebensplanung funktionieren, wie Beziehungen. Dieses Wissen wird aber heute nur wirksam, wenn scheitert oder krank wird, wird aber nicht positiv eingesetzt. In Europa gibt es heutzutage in den mittleren und höheren Schichten sehr viel Wissen um frühe kindliche Entwicklung. Im untersten Drittel der Bevölkerung werden diese Dinge aber häufig sehr wenig beachtet. Kriminelle Entwicklungen und Krankheitsentwicklungen basieren zu einem großen Teil auf. Es ist meiner Meinung nach wichtig, dieses « Leben lernen », die Vermittlung einer kompetenten Elternschaft bereits. Genauso wie sich in den letzten Jahrzehnten auch die Säuglingsforschung entwickelt hat, entwickelt sich jetzt mit der pränatalen Psychologie. Der medizinische Umgang mit Schwangerschaft und Geburt ist noch weitgehend geprägt durch große Fremdheit zu dem ungeborenen Type und zum Säugling: Noch bis in die 70er Jahre wurden Operationen bei Säuglingen ohne Narkosen durchgeführt. In den letzten Jahrzehnten hat sich das zwar dramatisch geändert, die ganze Schwangerschaftsversorgung ist jedoch auch heute noch control somatisch orientiert: Wenn es einer Mutter nicht gut geht und sie mit ihrer Schwangerschaft nicht zurecht kommt, werden zwar ihre Blutwerte untersucht, sie bekommt aber nicht die psychologische oder soziale Hilfe anbekommen, die sie eigentlich bräuchte. Mediziner sind dafür nicht ausgebildet. Es ist wichtig, hier eine Verbindung zwischen den verschiedenen Wissenschaften herzustellen. Gerade die Frühgeburtsmedizin wirft noch sehr viele Fragen auf. Historische Forschungen zeigen, dass Mutterschaft und Kindheit immer mit großen Ängsten und Unsicherheiten belastet waren. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit verlief jede sechste Schwangerschaft tödlich, ein Viertel bis ein Drittel der Kinder. Je weiter wir zurückgehen, desto unvollständiger -Type-Beziehungen. In wurden bis in die 50er/ 60er Jahre hinein der Kinder geschlagen. Diese Erziehungsmethoden und der allgemeine Umgang mit Kindern und Säuglingen stellen sich heute als sehr destruktiv heraus. Insofern ist dieses Wissen für uns sehr wertvoll. Ich glaube, dass die Effekte insgesamt eher positiv sind. Die Tatsache cap es auch wirklicher gemacht. Und dieses Wirklichsein hat unter anderem die Folge, dass man sich ihm eher zuwendet. Die Schwangerschaftsaufnahmen des Wissenschaftsfotografen Lennart Nillson und neuere 3D- Bilder haben viele Eltern mit der Vorexistenz ihres Kindes vertrauter gemacht. Wenn man sieht wie das Type lächelt, sich an den Kopf fasst und die dann einem leichter klar, Stirn runzelt, dass es sich bereits um ein lebendiges kleines Kind handelt. Das Type hat ein Recht auf Beziehung bereits vor der Geburt. Es hat ein Recht darauf Individual gesehen zu werden und dass man zu ihm bereits Kontakt aufnimmt. Sollten alle medizinischen Untersuchungen oder Eingriffe während der Schwangerschaft und bei der Geburt auf ihre psychologischen Folgen hinterfragt werden. Früher sehr üblich, Eine Trennung von Mutter und Variety im Krankenhaus, kann zum Beispiel traumatische haben. Wir bereiten eine Charta den Rechten des ungeborenen Kindes vor, die. Früher waren die Grenzen sehr gibt es viele Ansätze einer sehr konstruktiven größeren Durchlässigkeit zwischen den Disziplinien. Aber bei der Zusammenarbeit stehen wir noch ganz am Anfang. Wenn ein Type hinfällt und person gibt ihm eine Ohrfeige es nicht richtig cap that is aufgepasst, man dadurch ein Stress und löst eine neue Ängstlichkeit that is setzt aus. Wenn man es wieder vieles verarbeitet werden that is auffängt. Das gilt auch für die vorgeburtlichen Beziehungen. Es ist aber sehr wichtig zu kennen. Wenn ein Kind eine schwere Geburt hatte und danach in einem Schockzustand befindet, gibt es heute Möglichkeiten, Mutter und Sort durch eine verstehende Körper-Psychotherapie aus diesem Zustand herauszuhelfen. Dieser Bereich befindet sich aber noch in der Entwicklung. Es gibt hierzu nicht viele Untersuchungen. Diese Kinder sind häufig sehr erwünscht und scheinbar unauffällig Meinung nach in der Tiefe doch davon betroffen. Die Auswirkungen sind noch sehr viel stärker es um Leihmutterschaft geht. In dieser Richtung wird meiner Meinung nach sehr viel mehr als verantwortet werden kann. Wir dürfen nicht vergessen, dass es hier immerhin um einen realen Menschen geht.

Eines afrikanischen Stammes

Wo die Seele entsteht auch Bindung: Die seelische Beziehung zwischen Mutter und vorgeburtlichem Type. In einer überlieferten Geschichte eines afrikanischen Stammes wird die Beziehung zwischen dem vorgeburtlichen Type und seinen Eltern auf folgende Weise beschrieben. Für ihn ist der Tag der Geburt derjenige, an dem das Type zum ersten Mal als Gedanke im Geist seiner Mutter auftaucht. Ein Kind zu empfangen, mit der Bereitschaft, verlässt die Mutter ihr Dorf und setzt sich unter einen Baum. Lauscht sie lange das sie zu empfangen hofft. Geht sie nach Hause und lehrt es den Vater, sie es gehört hat, sodass sie es gemeinsam singen und das Type einladen können sie es zeugen. Ist die schwanger geworden, singt sie es für das Type in ihrem Leib. Dann lernen die anderen Frauen und Hebammen des Dorfes das Lied des Kindes, um es während der Entbindung und im Augenblick der Geburt damit zu können that is begrüßen. Nach der Geburt lernen alle Dorfbewohner das Lied ihres neuen Stammesmitgliedes, sie wenn das Type, singen es hinfällt und sich singen es der Rituale und Initiationen that is wehtut. Wenn das Type erwachsen ist, Dieses Lied ist auch Teil der Heiratszeremonie. Am Ende seines Lebens versammeln sich alle Dorfbewohner und singen ihm sein Lied ein letztes Mal. In dieser Geschichte tauchen wichtige Themen auf, die uns begegnen, wenn wir uns mit vorgeburtlichen Erfahrungsweisen beschäftigen. Der, Da ist der Baum die Plazenta symbolisieren magazine. In Kulturen und Religionen steht der Baum für Leben und Fruchtbarkeit, ist im heiliges Abbild des Lebenszyklus. Man die Plazenta, den Mutterkuchen, in einer Vergrößerung, wundert die Analogie nicht mehr that are liegende. Sie sieht aus wie ein in verzweigter Baum. Da ist das Lied als möglicher Weg, mit dem Type in Kontakt zu kommen, sein ganz eigenes Wesen zu erkennen und dies den anderen Menschen nahe zu bringen. Da sind die Frau und der Mann, die im Augenblick der Empfängnis Augenblick des gemeinsamen Kinderwunsches eine Veränderung ihrer Paarbeziehung erfahren. Aus der Zweisamkeit der Liebesbeziehung eine Dreisamkeit der Eltern-Type-Beziehung.

2.5 Bindungsqualität

Im Rahmen der Durchführung der Baltimore-Studie entwickelte Mary Ainsworth Ende der 60er Jahre eine Laborbeobachtungsmethode zur Erfassung der Bindungsqualität im Kleinkindalter. Die so genannte Fremde Scenario (unusual scenario) hat sich inzwischen als Standardverfahren in der Bindungsforschung etabliert. Ursprünglich wurde sie von Ainsworth und Wittig (1969) konzipiert, um den Einfluss der An- oder Abwesenheit der Mutter auf das Explorationsverhalten einjähriger Kinder zu untersuchen. Die Fremde Scenario besteht aus acht je dreiminütigen Episoden, in denen das Bindungssystem des 12 oder 18 Monate alten Kindes durch eine zweimalige Trennung von der Mutter aktiviert wird. Als maßgeblicher Indikator für die Bindungsqualität stellte sich die unterschiedliche Reaktion des Kindes auf die Wiederkehr der Mutter nach den Trennungen heraus (Dornes 2000). Ainsworth und ihre Mitarbeiter (1978) konnten drei typische Verhaltensmuster in diesen Situationen beobachten. Sie konnten die Kinder daraufhin drei Hauptgruppen zuordnen. Sicher gebundene Kinder (Gruppe T) zeigen deutliches Bindungsverhalten, lassen sich jedoch durch die Rückkehr der Eltern schnell wieder beruhigen. Unsicher-vermeidend gebundene Kinder (Gruppe A) scheinen den Elternteil nicht zu vermissen und auch seine Rückkehr kaum zu bemerken. Unsicher-ambivalente Kinder (Gruppe D) sind durch die Trennung verzweifelt und lassen sich auch in der Wiedervereinigung kaum beruhigen. Ihr Verhalten ist durch Ärger und Ambivalenz gekennzeichnet (Endres und Hauser 2000). Um sicherzustellen, dass es sich bei den in der Fremden Scenario beobachteten Verhaltensweisen um situationsübergreifende Merkmale der Interaktion in den jeweiligen Mutter-Type-Dyaden handelt, untersuchten Ainsworth und ihre Mitarbeiter (1978) zusätzlich die Interaktion zwischen Müttern und Kindern im häuslichen Milieu (Scheidt und Waller 2002). Ainsworth. Dass, konnten zeigen die verschiedenen Verhaltensweisen der Kinder in der Fremden Scenario das Ergebnis der Interaktionsgeschichte im ersten Lebensjahr sind. Als bedeutsamste Kategorie für die Bindungsqualität stellte sich die heraus. Feinfühligkeit definieren Ainsworth et al. (1974) als die Fähigkeit der Bindungsperson Signale und Bedürfnisse des Kindes (1) wahrzunehmen, diese (2) angemessen zu interpretieren und (3) quick und (4) adäquat darauf zu reagieren. In der Bielefelder Längsschnittstudie konnten Grossmann et al. (1985) herausarbeiten, dass feinfühlige Mütter:

* ihre Kinder seltener ignorieren,

* ihr Type häufiger grüßen, wenn sie es wieder sehen,

* ihr Type häufiger liebevoll in den Arm nehmen,

* die ihres Kindes seltener durch Hochheben unterbrechen und sich seltener mit Routinetätigkeiten sie ihr Type tragen that is befassen.

Ainsworth. (1978) fanden heraus, dass ein Säugling, dessen Bedürfnisse von der Pflegeperson feinfühlig beantwortet werden, mit großer Wahrscheinlichkeit eine sichere Bindung an diese Individual entwickelt. Dies bedeutet, dass er die Bindungsfigur in Stresssituationen als sichere Foundation nutzen kann und von dieser Basis aus seine Umgebung frei explorieren kann. Die Untersuchungen in Baltimore und Bielefeld belegten einen engen Zusammenhang zwischen mütterlicher Feinfühligkeit und zahlreichen positiven Verhaltensweisen der Säuglinge. So zeigte sich, dass sechs bis neun Monate alte Kinder seltener weinten, weniger Ärger, Aggressionen und Ängstlichkeit in bedroom Interaktionen mit der Mutter zeigten, mehr Vertrauen in ihre Hilfsbereitschaft besaßen und eher in der Lage waren, sie als Sicherheitsbasis zu nutzen, von der aus sie ihre Umwelt erkunden konnten. Im Kindergartenalter weisen Kinder, die im ersten Lebensjahr als sicher gebunden klassifiziert wurden eine höhere soziale Kompetenz, ein höheres Maß an Selbständigkeit bei der Lösung von Konflikten sowie bessere Konzentrationsleistungen im Spielverhalten auf als unsicher gebundene Kinder (Suess et al. 1992). Zimmermann (1994, 1995) konnte bei Jugendlichen, die im Rahmen der Bielefelder Längsschnittstudie untersucht wurden zeigen, dass Jugendliche mit sicherer Bindungsrepräsentation häufiger einen stabilen Freundeskreis mit regelmäßigen Kontakten zu Freunden aufwiesen. Außerdem verfügten diese Jugendlichen über ein höheres Maß an subjektivem Wohlbefinden und erlebten mehr Akzeptanz in ihrem Beziehungsnetz. Becker-Stoll (1997) konnte bei Sechzehnjährigen aus der Regensburger Längsschnittstudie Zusammenhänge zwischen einer sicheren Bindungsrepräsentation und mehr Autonomie- und Verbundenheitförderndem Verhalten im Vergleich mit Jugendlichen mit unsicherdistanzierter Bindungsrepräsentation nachweisen. Ainsworth. (1978) konnten zeigen, dass unsicher-vermeidend gebundene Kinder die Erfahrung gemacht haben, dass sie oftmals zurückgewiesen werden, wenn sie den Wunsch nach Nähe zeigen. Diese Kinder wirken auf den ersten Blick sehr selbständig. Auf die Trennung von der Bindungsperson in der Fremden Scenario reagieren sie scheinbar unbeeindruckt und geben zumeist vor, ganz vom Spiel absorbiert zu sein. Physiologische Messungen zeigen jedoch, dass diese Kinder stark unter Tension stehen (Spangler und Grossmann 1993 und Spangler und Schieche 1995). Im Verlaufe der weiteren Entwicklung zeigen vermeidend-gebundene Kinder deutlich mehr feindselig-aggressives Verhalten sowohl gegenüber Gleichaltrigen als auch gegenüber der eigenen Mutter (Becker-Stoll 2002, Primary 1977, George und Main 1979). Mit unsicher-ambivalenter Bindungsorganisation haben die Erfahrung gemacht, dass die Reaktionen der Bindungsperson auf ihre Bindungs- und Explorationsbedürfnisse nicht vorhersehbar. Die Signale werden manchmal zuverlässig und feinfühlig und ein anderes Mal mit Zurückweisung und Ablehnung beantwortet that is kindlichen. Da ein solches Type nie weiß, wann ihm seine Sicherheitsbasis zur Verfügung steht befindet es sich, und wann nicht. Das Bindungssystem solcher Kinder ist chronisch aktiviert (Ainsworth et al. 1978). In Ainsworths Baltimore-Studie wurden 68PERCENT der Kinder als sicher (W), 20PERCENT als vermeidend (A) und 12PERCENT als ambivalent (D) gebunden klassifiziert. Die prozentuale Verteilung in der Baltimore-Studie ist mit Studienergebnissen auf der ganzen Welt relativ gut vergleichbar (Van Ijzendoorn und Sagi 1999). Van Ijzendoorn (1992) gibt folgende Standardverteilung der Mutter-Type-Bindungen in den US an: 67% W, 21PERCENT An und 12% D. In mehreren deutschsprachigen Studien mit der Fremden Scenario tritt DAS - A-Muster jedoch deutlich häufiger und das D-Gather seltener auf (Gloger- Tippelt ETAL. 2000). Anfang der achtziger Jahre entdeckten Primary und Weston (1981), dass sich einige Kinder (12.5PERCENT) nicht gut in das Klassifikationssystem von Ainsworth et al. (1978) einordnen ließen. Bei einer Reanalyse der Movies schwer klassifizierbarer Kinder fanden Primary und Solomon (1986, 1990) als gemeinsames Merkmal dieser Kinder eine Reihe von ungewöhnlichen und zum Teil widersprüchlichen Verhaltensweisen, die sie in ihrer Gesamtheit als desorganisiertes Verhalten bezeichneten. Das Verhalten dieser Kinder ist gekennzeichnet durch widersprüchliche Verhaltenstendenzen, un- oder fehlgerichtete Bewegungen, Verhaltensstereotypien Einfrieren von Bewegungen, anomale Körperhaltungen, Angst oder Violence gegen die Bindungsperson sowie Anzeichen von Desorganisation und Desorientierung. Bei desorganisierten Kindern kann in der Fremden Scenario keine Verhaltensorganisation werden. Die zugrunde liegende sichere oder unsichere Bindungsstrategie deutliche Organisationsbrüche auf (Spangler et al. 2000). Manifestationen desorganisierten Verhaltens nicht länger als 10-30 Sekunden an. Deshalb wird bei einer Zuordnung in die N-Kategorie zusätzlich eine option zweite passende Klassifikation vorgenommen (Hesse und Main 2002). Kleinkinder mit Anzeichen von Desorganisation ihrer Bindungsstrategie zeigen auf der physiologischen Ebene die höchsten Indikatoren von Tension (Hertsgaard ETAL. 1995, Spangler. 2000, Grossmann und Grossmann 2002). In nicht-klinischen Stichproben liegt der Anteil der Kinder, die Verhaltensmuster zeigen, bei 15-25PERCENT (Primary 1995, Van Ijzendoorn et al. 1999). In Stichproben mit misshandelten Kindern erreicht er bis zu 80PERCENT (Carlson et al 1989, Lyons-Ruth ETAL. 1991). Diese Ergebnisse entsprechen der Annahme von Hesse und Primary (2002), dass desorganisiertes Verhalten immer dann zu erwarten ist, wenn sich das Type besonders vor seinen Bindungspersonen fürchtet. Hesse und Primary (2002) nehmen darüber hinaus an, dass ein desorganisierter Bindungsstil nicht nur als Ergebnis einer direkten traumatischen Misshandlungserfahrung des Kleinkindes entsteht, sondern auch einen Effekt der zweiten Generation darstellen kann. Bindungspersonen, die eine unverarbeitete schwer wiegende Traumatisierung erlitten haben, verhalten sich oftmals entweder ängstigend oder sind selbst. Klinische Bindungsstudien zeigen, dass neben Misshandlung und sexuellem Missbrauch auch Substanzmittelabhängigkeit und andere psychiatrische Erkrankungen der Bezugspersonen mit einem signifikant erhöhten Prozentsatz desorganisierter Bindungen zwischen Type und Mutter einhergehen (Lyons-Ruth und Jacobvitz 1999. 2001. 1999). George und Solomon (1996, 1999) fanden in Forschungsarbeiten zum elterlichen Pflegeverhalten einen Zusammenhang zwischen hilflosem, chaotischem und inkonsistentem Verhalten der Mütter in der Pflegeinteraktion und desorganisiertem Verhalten der Kinder. Das Verhalten der Mütter lag in diesen nicht in einem ungelösten Trauma Trennungs- . Lyons-Ruth und Jacobvitz (1999) weisen auf den Einfluss von sozialen Risiken und Belastungen hin. In ihren Studien verhielten sich Eltern desorganisierter Kinder, die Faktoren wie Armut oder schlechte Wohnbedingungen belastet waren, häufig feindselig und hilflos gegenüber ihren Kindern. Spangler vertritt die Ansicht, dass neben sozialen Erfahrungen mit der Bezugsperson auch individuelle Dispositionen in der kindlichen Verhaltensorganisation eine Rolle bei der Entwicklung von desorganisiertem Bindungsverhalten spielen. Spangler. (2000) konnten in einer Studie feststellen, dass desorganisierte Kinder bereits unmittelbar nach der Geburt eine eingeschränkte Verhaltensorganisation aufweisen. Studie von Spangler et al. (1996) konnte kein Zusammenhang zwischen reduzierter Feinfühligkeit der Hauptbezugsperson und desorganisiertem Bindungsverhalten des Kindes festgestellt werden. Spangler. (2000) sind der Ansicht, dass mütterliche Feinfühligkeit bedeutsam für die Entwicklung von Bindungssicherheit ist, jedoch nicht für die Entstehung von desorganisiertem Verhalten. Primary und Solomon (1990) berichten hingegen, dass die Mehrzahl der Kleinkinder mit einem jedoch nicht mit dem jeweils anderen Elternteil als desorganisiert eingestuft werden. Bindungs-Desorganisation scheint sich ihrer Auffassung nach eher.

2.5.1 Sichere Bindung ("safe")

* Kind eine gute Erinnerungsfähigkeit in Bezug auf die Beziehungen und Aktivitäten mit den Eltern.

* Type ist in der Lage, eine ausgewogene Darstellung positiver und negativer Erfahrungen in Bezug auf die Eltern abzugeben.

* Type wertschätzt Beziehungen mit den Eltern.

* Type ist in der Lage, kognitive und affektive Aspekte in Bezug auf die Beziehungen mit den Eltern miteinander zu integrieren

* die Darstellung des Kindes zu Fragen von Beziehungsabläufen und Kontakten mit den Eltern ist kohärent

* Diese Kinder zeigen deutliches Bindungsverhalten nach der ersten wie auch nach der zweiten Trennung von der Mutter. Sie rufen nach der S. 46 Mutter, folgen ihr nach - Zeit - , weinen schließlich und sind. Auf die Wiederkehr der Mutter reagieren sie mit Freude, strecken die Ärmchen aus, wollen werden, Körperkontakt that is suchen, können sich aber nach kurzer Zeit wieder beruhigen und dem Spiel erneut zuwenden.

Vorteile einer sicheren Bindung

Aus vielen Längsschnittstudien ist bekannt, dass ein sicheres Bindungsmuster ein Schutzfaktor für die weitere kindliche Entwicklung ist, besonders bei Belastungen (Werner, 2000; Werner & Smith, 2001; Grossmann, 2003). Diese Kinder reagieren mit einer größeren psychischen Widerstandskraft („resilience“) auf emotionale Belastungen, wie etwa eine Scheidung der Eltern. Sie kreativer, Diese Kinder haben mehr Bewältigungsmöglichkeiten holen sich eher Hilfe leben häufiger in befriedigenden Beziehungen und haben mehr Freunde, flexibler und ausdauernder bei der Lösung von Problemen. Ihre Gedächtnisleistungen und ihre Lernfähigkeiten sind größer, und ihre Sprachentwicklung ist besser (Dieter et al., 2005). Der größte Vorteil für zwischenmenschliche Beziehungen aber ist ihre ausgereiftere denn sie können sich. Schon im Kindergartenalter entwickeln sie eine ausgeprägte „Theory of Mind“, indem sie schon in diesem Change wissen, dass das Denken und Fühlen von anderen Menschen von dem eigenen Denken und Fühlen unterschiedlich ist, dass es aber trotzdem möglich ist, aufgrund der Empathiefähigkeit, an dem Denken und Fühlen von anderen teilzuhaben und sich darüber auszutauschen. Diese Fähigkeit ermöglicht schon Kindern, befriedigende Beziehungen einzugehen, später Freundschaften und Partnerschaften zu führen und selbst für die eigenen Kinder empathische Eltern zu werden.

Eine sodass, Bindungsentwicklung dagegen ist ein Risikofaktor bei Belastungen häufiger eine psychische Dekompensation droht oder Konflikte weniger kompetent in einer Beziehung werden. Therefore zeigen etwa Kinder mit unsicheren Bindungsmustern schon im Kindergartenalter aufgrund geringerer Empathiefähigkeit in Konfliktsituationen weniger prosoziale Verhaltensweisen und eher intense Interpretationen des Verhaltens ihrer Spielkameraden (Suess et al., 1992). Sie ziehen sich bei Belastungen eher zurück und versuchen, Probleme alleine zu lösen. Im Jugendalter sind sie eher isoliert, nhaben weniger Freundschaftsbeziehungen und schätzen Beziehungen insgesamt weniger bedeutungsvoll für ihr Leben ein.

2.5.2 Unsicher-ambivalente Bindung ("ambivalent")

* Type kommt in Bezug auf die Berichterstattung der Beziehungen und Aktivitäten mit den Eltern zu einer unausgewogene Darstellung und Beurteilung.

In der Berichterstattung überwiegen affektive Aspekte von Wut, Ärger, Hilflosigkeit oder Ratlosigkeit.

* Das Denken des Kindes ist durch Passivität gekennzeichnet

* Die Berichterstattung deutet auf ein anhaltendes Verwickeltsein

* die Darstellung des Kindes zu Fragen von Beziehungsabläufen und Kontakten mit den Eltern ist inkohärent.

* Diese Kinder zeigen nach den Trennungen den größten Streß und wei-nen heftig. Nach der Rückkehr der Mutter können sie von dieser kaum werden. In der Regel braucht es längere Zeit, bis diese Kinder einen stabilen Zustand that is psychological erreicht haben. Sie auch nach mehreren Minuten nicht wieder zum Spiel zurückfinden. Wenn sie von ihren Müttern auf den Arm genommen werden, drücken sie einerseits den Wunsch nach Körperkontakt und Nähe aus, während sie sich andererseits gleichzeitig aggressiv gegenüber der Mutter verhalten (Strampeln mit den Beinen, Schlagen, Stoßen oder Sichabwenden).

2.5.3 Unsicher-vermeidende Bindung ("avoidant")

* Type cap in Bezug auf die Berichterstattung der Beziehungen und Aktivitäten mit den Eltern nur eine geringe Erinnerungsfähigkeit.

* In den Berichten des Kindes Idealisierungen der Eltern that is tauchen auf.

* Gleichzeitig kommt es zu Abwertungen von Beziehungspersonen und überhaupt that is Beziehungen.

* In der Berichterstattung überwiegen kognitive Aspekte.

* die Darstellung des Kindes zu Fragen von Beziehungsabläufen und Kontakten mit den Eltern ist inkohärent.

* Diese Kinder reagieren auf die Trennung nur mit wenig Demonstration und zeigen auch kein deutliches Bindungsverhalten. Bleiben in der Regel an ihrem Platz, wenn mit weniger Neugier oder Ausdauer, spielen weiter. Daß sie der Mutter mit den Augen nachfolgen, kann man erkennen, wenn diese den Raum verläßt das Verschwinden der Mutter registrieren. Auf die Rückkehr der Mutter reagieren sie eher mit Ablehnung und wollen nicht auf den Arm genommen und getröstet werden. In der Regel kommt es auch zu kei-nem intensiven Körperkontakt.

2.5.4 Desorganisierte/desorientierte Bindung

* Type verfügt in Bezug auf die Berichterstattung der Beziehungen und Aktivitäten mit den Eltern nur über ein geringes Sprachvermögen. Die wirkt z.T. zerfallen (z.B. stottern, abgehackt sprechen, nach Worten ringen).

* Das Kind wird noch vom sogenanntem magischen Denken beherrscht.

* Häufig wählt das Kind auch einen poetischen Sprachgebrauch (z.B. manieriert sprechen, altklug wirken, theoretisieren)

* Das Kind benutzt. extrem unausgewogene Darstellung bei der Beurteilung der Elternbeziehungen

* die Darstellung des Kindes zu Fragen von Beziehungsabläufen und Kontakten mit den Eltern bleibt inkohärent

2.5.5 Kinder mit desorganisiertem Verhaltensmuster (Zusatzklassifikation)

* Mehrere Kinder konnten keiner der oben genannten Kategorien zugeordnet werden. Bei diesen Kindern konnten später typische Besonderheiten des Verhaltens identifiziert werden, die als "unsicher- desorganisiert/ desorientiert" beschrieben wurden (Primary & Solomon, 1986). Dieses Desorganisationsmuster kann bei den drei bereits genannten Bindungsmustern als eine zusätzliche Codierung vergeben werden. Sicher gebundene Kinder können in kurzen Sequenzen desorganisierte Verhaltensweisen zeigen. Diese sind charakterisiert, daß die Kinder etwa zur Mutter auf der Hälfte des Weges S. 47 stehenbleiben that is, sich umdrehen, von der Mutter weglaufen und den Abstand zu ibr vergrößern. Ihre Bewegungen können mitten im Bewegungsablauf erstarren und scheinbar "einfrieren" ("cold"). Beobachtet guy label Verhaltens- und Bewegungsmuster. Diese Beobachtungen werden interpretiert, daß das ihr Bindungsverhalten aber nicht in konstanten und eindeutigen Verhaltensstrategien äußert, Bindungssystem dieser Kinder zwar aktiviert ist. Nachdem man bei den Kindern mit dem desorganisierten Gather bei physiologischen Messungen in der Fremden Scenario ähnlich erhöhte Streßwerte wie bei den unsicher-gebundenen Kindern gefunden hat, rechnet man dieses Gather dann der Gruppe der unsicheren Bindungsqualitäten zu, wenn die spezifischen Verhaltensweisen in einem hohen Ausprägungsgrad vorhanden sind (Spangler & Grossmann, 1993).

* Das Desorganisationsmuster wurde überzufällig häufig bei Kindern aus klinischen Risikogruppen wie auch bei Kindern von Eltern gefunden, die ihrerseits traumatische Erfahrungen wie Verlust- und Trennungserlebnisse, Mißhandlung und Mißbrauch mit in die Beziehung zum Type einbrachten (Primary & Hesse, 1990). EN16

* Die als desorganisiert beschriebenen Verhaltensweisen erinnern an Verhaltensreaktionen, wie sie in klinischen Risikostichproben etwa bei ehemaligen Frühgeborenen (Minde, 1993) oder bei Kindern nach frühkindlicher Mißhandlung (Carlson et al., 1989) und Starvation (LyonsRuth, Alpern & Repacholi, 1993; Lyons-Ruth et al., 1991) im Säuglings-, aber auch im Kleinkindalter in der Verhaltensbeobachtung gesehen werden können. Es ist anzunehmen, daß ein fließender Übergang zu psychopathologischen Verhaltensweisen besteht.

* Die prozentuale Verteilung der verschiedenen Gather der Bindungsqualität gestaltet sich daß ca. 50-60 Prozent der Kinder in den unterschiedlichen als sicher, ca. Thirty- als unsicher that is 40Prozent - und ca. 10-20Prozent als unsicher-ambivalent gebunden klassifiziert wurden (Grossmann et al., 1997). Der Anteil von desorganisierten Verhaltensweisen ist je nach klinischer Ausgangsstichprobe unterschiedlich groß. Je höher die kindliche - auch biologische Risikobelastung oder je höher die elterliche - etwa psychische - Risikobelastung ist, die in die Interaktion mit den Kindern einfließt, desto ausgeprägter oder häufiger können auch die desorganisierten Verhaltensweisen sein, die zusätzlich zur Bindungsklassifikation gefunden werden (Grossmann, 1988).

* Es wurden mittelmäßig starke Zusammenhänge zwischen einem S. 48 feinfühligen Pflegeverhalten der Bezugsperson und der Bindungssicherheit der Kinder gefunden: Feinfühlige Mütter haben mit einem Jahr häufiger sicher gebundene Kinder und weniger feinfühlige Mütter häufiger unsicher gebundene Kinder (van IJzendoorn, Juffer & Duyvesteyn, 1995). Die Zusammenhänge zwischen dem Bindungsmuster und der wurden allerdings in der Baltimore-Studie von Ainsworth (Ainsworth 1978) deutlich überschätzt. Während sie statistische dem feinfühligen Pflegeverhalten der Mütter und der Bindungsqualität ihrer Kinder that is starke fand, konnte dies in Replikationsstudien in nicht mehr werden. Beim augenblicklichen Stand der Forschung geht man davon aus, daß nur 12 Prozent der Varianz der kindlichen Bindungsmuster durch die mütterliche Feinfühligkeit aufgeklärt werden (P Wolff & van IJzendoorn, 1997).

* Zur weiteren Aufschlüsselung dieser Zusammenhänge müssen auch die individuellen Verhaltensbereitschaften des Säuglings als kindlicher Beitrag zur Interaktion berücksichtigt werden sie als ein Faktor die Ausbildung der Bindungsqualität mitbestimmen. Kinder, die als Säuglinge durch eine schwächere Orientierungsreaktion und höhere Irritabilität auffielen, wurden später auch bei durchschnittlich feinfühligen mütterlichen Verhaltensweisen häufiger als unsicher gebunden in der Fremden Scenario eingeschätzt (Grossmann et al., 1985).

* Als man den Einfluß von kindlichen Eigenschaften auf die Bindungsmuster festgestellt hatte, entstand eine kritische Diskussion, ob das jeweilige Bindungsverhalten nicht durch Unterschiede im Personality des Kindes ausreichend erklärt werden könnte (Sroufe, 1985; Fox et al., 1991; Monk, 1992). Man kann heute davon ausgehen, daß das Personality oder die genetisch bedingten Verhaltenseigenschaften und -bereitschaften des Kindes einen Beitrag zur Mutter- Type- Interaktion im ersten Lebensjahr und zum interaktionellen Geschehen in der Fremden Scenario leisten (van IJzendoorn & Bakermans- Kranenburg, 1997). Ein unruhiger Säugling - unstillbarem Schreien oder ausgaprägten Schlafproblemen, etwa mit Eßproblemen - wird eine durchschnittlich feinfühlige Mutter in potentiellen Verhaltensweisen extrem herausfordern oder sogar überfordern. In der Klinik kann man beobachten, wie die Mutter- Type- Interaktion mit diesen Säuglingen relativ rasch entgleisen kann und es im weiteren Verlauf zu massiven sekundären Verhaltensschwierigkeiten kommt (Papousek, 1996).

* Mit Hilfe von psychophysiologischen Untersuchungen wurde nach S. 49 gewiesen die Trennung von der Mutter reagieren. Die äußerlich so ruhig wirkenden unsicher-vermeidend gebundenen Kinder, denen man ursprünglich eine besondere Anpassungs- und Adaptationsfähigkeit und eine stärker entwickelte Selbständigkeit oder ein ruhigeres Personality zugesprochen hatte, zeigten bei der Messung ihres Speichelkortisols als Maß des Streßerlebens sogar höhere Werte als die sicher oder auch unsicher-ambivalent gebundenen Kinder. Deshalb ist das unsicher- Verhaltensmuster bereits eher als Abwehr- oder Adaptationsleistung des Säuglings zu verstehen. Dies hat eine erhöhte Streßbelastungsreaktion auf psychophysiologischer und auch auf hormoneller sowie immunologischer Ebene zur Folge (Reite & Area, 1985; Schieche & Spangler, 1994; Spangler, 1998; Spangler & Grossmann, 1993; Spangler & Schieche, 1995).

3 Wirkung und Umgang

Die Wirkung beschreibt den Ist- Jugendliche und Erwachsene in meiner täglichen Arbeit erleben darf, Zustand, das heißt wie ich Kinder. Aber auch wie diese Menschenkinder von Professionalsten gesehen und durch unterschiedlichste Identify- und Testverfahren meist zu einem doch sehr einheitlicher Ergebnis kommen.ADS bzw. ADHS.

3.1 ADVERTISEMENTS - ADHS - Bindung

3.1.1 Fallbeispiel

In meinem Zusammenleben und Arbeiten mit diagnostizierten ADVERTISEMENTS-ADHS Kindern ich sehr individuell und oft originell, was ich im folgendem mit ihren besonderen Eigenschaften definieren möchte.

Sie sind ablenk club und zeigen. Sie fangen alles an und bringen nichts zu Ende und haben Schwierigkeiten zu befolgen. Beim Arbeiten in einer Stresssituation zeigen sich viele Flüchtigkeitsfehler und können ihre Hausaufgaben nicht in angemessener Zeit erledigen ("tägliches Crisis bei den Hausaufgaben"). Hausaufgaben lernen bzw. Vorbereitungen für Prüfungen und selbst die bereitet ihnen meist huge Probleme, Freizeit sich selbst zu Organisieren. Sie sind oft vergesslich und verlieren häufig Sachen, die für Aufgaben benötigt werden.

Der Impulsivität, der andere Kinder, Eltern, Lehrer und Betreuungspersonal gegenüberstehen, möchte ich wie folgt beschreiben;

Das Type platzt in das Spiel anderer Kinder hinein bzw. Bis es an der Reihe ist, kann nicht warten. Es hat generell Probleme bei der Steuerung des eigenen Verhaltens zu Hause und. Fasst Entschluss und ihn blitzschnell aus, Das Type zeigt unvorhersehbares Verhalten, ohne an die Folgen für sich und zu denken. Es mischt sich nachhaltig und achtet nicht auf Gefahren für sich und andere. Bevor die Frage wurde. Bei Prüfungen wartet das Kind nicht es aufgerufen wird. Der Jugendliche ist im ständigen Streben nach sofortiger Belohnung und sofortiger Befriedigung seiner Bedürfnisse und hat Probleme mit der situationsangepassten Selbstdarstellung.

Die sozialen Auswirkungen von ADVERTISEMENTS- Jugendliche und deren Familien das größte Issue dar, ADHS stellen für betroffene Kinder. In bedroom prägendsten Jahren der Kindheit sind die Kinder oft ungerechtfertigter Kritik Vorwürfen that is moralisierenden und Bestrafungen weil ihr erzieherisches Umfeld aus Unwissen von Dummheit und/oder Faulheit ausgeht.

Betreue ich mit meine Frau im Kontext stationäre Kinder- und Jugendhilfe in der SOS-Kinderdorf Familie fünf Kinder. Zwei davon, der Bub im weiteren Text kurz (stomach) genannt ist sieben Jahre und seine Zwillingsschwestern kurz (bb) und (cb) (ist im 5. Monat verstorben) genannt ist drei Jahre alt, seit Februar 2009.

Die Biographie dieser Familie möchte ich an Stelle als Beispiel anführen. Welche Möglichkeiten für Bindung in diesem System vorhanden, Sie zeigt bereits zu einem Teil sind. Familie(W) ist schon seit langer Zeit Jugendamts bekannt, da auch die KM bereits als Kind von der Jugendwohlfahrt betreut wurde. Vernachlässigung, Bekannte psychische und psychiatrische Krankheitsbilder bei KGM und KGV, viel Gewalt und Streitigkeiten sowie physischer und psychischer Missbrauchsverdacht machten bereits damals eine Beobachtung der Familie durch die JWF unerlässlich, von einem Einschreiten durch die Behörde sah man damals stomach. KV bzw. stabile männliche Bezugsperson ist für (stomach) und (bb) nicht verfügbar, allein der mütterliche GV ist gelegentlich für den Jungen da. (ab) wird mit Eintritt in bedroom Kindergarten im Alter von drei Jahren zu einem konkreten Fall für die Jugendwohlfahrt. Seine dissozialen Auffälligkeiten, der Umgang mit anderen Kindern und seine unkontrollierten im Kindergarten besondere Herausforderung für Kinder und Betreuungspersonal, welches bei den Behörden Hilfe für das Type sucht. Zunächst wird der Familie ambulante als Unterstützung zur Seite gestellt. Der KM ist es nicht möglich diese Hilfe über einen längeren Zeitraum anzunehmen. Zu dieser Zeit entbindet die Mutter die Zwillingmädels(bb) und (cb). Nun wird die Situation für (stomach) noch komplizierter. Seine ihre psychische Krankheit bereits überforderte Mutter hatte nun zwei weitere kleine Erdenbürger bestmöglich zu versorgen. In diese bereits schon hoch angespannte Zeit erlebt Familie (W) ein tragisches Schicksal, welches die beiden kleinen Menschenkinder (stomach) und (bb) im Besonderen trifft. Die Zwillingsschwester (cb) stirbt im 5. Lebensmonat an plötzlichem Kindestod (Sudden Infant Death Syndrom, SIDS). (ab) findet, zur Hilfe gerufen durch ein Wimmern von (bb), den leblosen, kalten und bereits steifen Säuglingskörper von (cb) neben (bb). Allgemeine Hysterie, (stomach) wird ohne viel Erklärung, zu seinem Schutz, unvermittelt aus dieser Condition gerissen und in den Kindergarten gebracht. Im Kindergarten erzählt (stomach) von seinem Erlebnis darauf hin wird im von den Erwachsenen zum Täter gemacht. Betreuung speziell psychologische Betreuung erhält (stomach) in dieser Situation keine. Ab diesem Zeitpunkt ist (stomach) in dieser Kindergartengruppe absolut nicht mehr führbar. (ab) bekommt einen Platz in einer Einrichtung die als Betreuungsziel eine Rückführung inches Herkunftssystem cap. Im Laufe dieser intensiven Elternarbeit wird durch Beobachtung der Interaktionen KM - dass es keine Möglichkeiten für eine Rückplatzierung gibt. Der KM wird die Obsorge für beide Kinder gerichtlich entzogen. (ab) und (bb) finden einen guten Platz in meinem stabilen Familiensystem und ich habe seit einem Jahr die Possibility (ab) und (bb) kennen zu lernen. (bb) war zu Anfang sehr apatisch, konnte kaum sprechen und wollte sich nicht bewegen (krabbeln, gehen). Auch in Grob- bzw. Feinmotorik zeigte sie starke Entwicklungsverzögerungen. Durch die hohe Interligenz und die Lernbereitschaft des Mädchens führte eine gezielte Förderung bis zum heutigen Zeitpunkt dazu, dass das aufgeholt cap und. Obwohl das Mädchen bereits mit dem ersten Lebensjahr aus der Herkunftsfamilie genommen wurde zeigt sie bereits mit ihren drei Jahren ein unvermutetes, massives Oppositionsverhalten. Es hierbei um eine transgenerationalen Übertragung handelt that is wieweit wird sich. (ab) zeigt seit Anfang ein außergewöhnlich intensiv, dissoziales Verhalten, dass trotz oder auch wegen Medikamentation nur minimale Änderung zeigt. Dennoch meine ich, dass (stomach) wenn überhaupt, dann nur im Kontext der stabilen Familie, mit viel Unterstützung, sei es durch gezielte Einzelbetreuung und Therapie, die Possibility hat eine good Entwicklung zu nehmen. Ich im Rahmen meines Hauptberufes in Wohngemeinschaft des Lebensraum Heidlmair einen dreizehnjährigen Jugendlichen, der mit einer ähnlichen Biographie, jedoch schon erweiterten dissozialen Verhaltensweisen eine ganze Gruppe in Schach hält. Ist in beiden Fällen ADHS. Medikation beim siebenjährigen Ritalin und beim dreizehnjährigen Concerta.

Die Biographie dieser beiden Familien mich für viele Fälle that is beispielgebend mit denen ich in Berufsjahren zu tun hatte. Durch die großen biographischen Ähnlichkeiten lässt sich für mich der Zusammenhang, zwischen der soweit verbreiteten Identify ADVERTISEMENTS - ADHS - Bindung und der prä.- peri.- stomach ableiten, und postnatalen Entwicklung. So sich erkennen, dass die Mütter meist hohen physischen und psychischen Belastungen. Sie haben in der Regel kein soziales Netzwerk das ihnen ausreichend Unterstützung für die werdende neuen oft angstmachenden Scenario, Mutter, angedeihen lassen könnte. Auch schauen die werdenden Mütter zu einem hohen Prozentsatz weder auf ihre Gesundheit noch auf einen Type gerechten Lebensstil haben keine Idee wie sie diesem in Kontakt kommen sollen in ihrem Körper heranwachsendem Menschenkind begegnen und wie sie mit ihm.

3.1.2 Theorie

Mehreren Autoren nehmen an, dass Verlust- und Trennungserlebnisse sowie andere traumatisierende Erfahrungen in bedroom Lebensgeschichten von ADHS- auch unzulängliche Feinfühligkeit und das Entgleisen des Mutter-Type-Dialoges, als erhebliche Risikofaktoren für die Entwicklung einer sicheren Bindung zu sehen sind. Sollte ADHS derartigen Ursachen zugrunde liegen davon auszugehen, dass Kinder große Schwierigkeiten eine sicheres Bindungsverhalten zu entwickeln.

3.1.3 Bindung und ADHS

Wie im vorangegangenen Kapitel beschrieben, sind die der ADHS zugrunde liegenden Ursachen aus psychoanalytischer Perspektive oftmals in sehr frühen traumatischen Erfahrungen zu finden (Du Bois 2007, Bürgin und Steck 2007). Viele der analytisch orientierten Autoren verweisen auf ein erhöhtes Vorkommen von Trennungserfahrungen in bedroom Lebensgeschichten von ADHS-Kindern. Sie postulieren einen hohen Anteil alleinerziehender Mütter und actual wenig präsenter oder psychological nicht verfügbarer Väter (Bovensiepen 2002, Berger 1993, Tischler 2001, Häußler 2002, Heinemann und Hopf 2004). In eine ähnliche Richtung weist die Annahme von Taylor (1994), dass die aus dem Erleben wechselnder Bezugspersonen resultierende Schwierigkeit eine sichere Bindung herzustellen, bedroom für die ADHS typischen Problemen zugrunde liegen könnte. Er zieht die Choice in dass eine Bindungsstörung möglicherweise als Ursache für Unaufmerksamkeit und Überaktivität fungieren kann (Taylor 1994 pimple. D. Pozzi 2002, 174). Perry. (1998) nehmen an, dass frühe traumatisierende Erfahrungen Inform von Missbrauch oder Vernachlässigung zur Entwicklung einer Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung führen können. Sie führen aus, dass Worry, ein traumatisiertes Type im Laufe der Zeit motorische Hyperaktivität, Verhaltensimpulsivität, Schlafprobleme und Hyperspannungen entwickeln kann. Tischler (2001) weist darauf hin, dass Kinderpsychotherapeuten in der Behandlung von ADHS-Kindern häufig feststellen, dass die Hyperaktivität auf sehr frühe Traumata oder auf unzulängliche Mütterlichkeit („Holding“ im Sinne Winnicotts) zurückzuführen ist (Tischler 2001, 512). Eine ähnliche Ansicht vertritt Hopf (2003). Im verweist ebenfalls auf Winnicott, der bereits welcher von den ersten Lebenstagen an bestünde, 1962 einen Faktor, für Hyperkinese und Unaufmerksamkeit, die Ätiologie von Ruhelosigkeit gemacht hat. Aus psychoanalytischer Sicht bedeutet dieser frühe Faktor „ein Entgleisen des Dialogs zwischen Mutter und Type, ein Scheitern des so genannten Containments und die Störung früher Mentalisierungsprozesse“ (Hopf 2003, 14f.). Von Lüpke (2006) formuliert ebenfalls die Vermutung, dass hyperaktives Verhalten auf einen entgleisten Discussion zwischen Eltern und Type hinweist. Die Hyperaktivität kann seiner Ansicht nach als verzweifelter Versuch verstanden werden, „den Stillstand nach dem Entgleisen durch Bewegung aufzuheben“ (Von Lüpke 2006, 184f.). Die von mehreren Autoren angenommenen Verlust- und Trennungserlebnisse sowie anderweitige traumatisierende Erfahrungen in bedroom Lebensgeschichten von ADHS-Kindern stellen ebenso wie die von Tischler berichtete unzulängliche Mütterlichkeit und das von Hopf und Von Lüpke beschriebene Entgleisen des Mutter-Type-Dialoges, das gescheiterte Containment und die gestörten Mentalisierungsprozesse erhebliche Risikofaktoren für die Entwicklung einer sicheren Bindungsrepräsentation dar. Sollten der ADHS derartige Ursachen zugrunde liegen davon auszugehen, dass Kinder große Schwierigkeiten eine sichere Bindungsrepräsentation zu entwickeln. Ein häufiges Zusammentreffen von unsicheren Bindungsmustern und der ADHS zu erwarten. Die hinreichende Mütterlichkeit und das misslingende Containment bedeuten aus bindungstheoretischer Sicht eine Beeinträchtigung der mütterlichen Feinfühligkeit. Ein Zusammenhang zwischen reduzierter Feinfühligkeit und einem Aufmerksamkeitsdefizit wird auch von Hüther (2001a) angenommen. Er hält es für möglich, dass nicht das Rauchen selbst in der Schwangerschaft sinkende Aufmerksamkeit beim Kind ist. Hüther vermutet, dass die mangelnde Feinfühligkeit einer rauchenden Mutter und die damit verbundene Wahrscheinlichkeit einer Bindungsunsicherheit beim Type bedeutsam für die Entstehung eines kindlichen Aufmerksamkeitsdefizites ist (Tagungsbericht Hüther pimple. D. Hédervári 2001, 594). In eine ähnliche Richtung weist die Vermutung von Hopf (2003), dass die positiven Effekte phosphatfreier Ernährung möglicherweise auf eine verstärkte elterliche Zuwendung zurückzuführen sind. Die australische klinische Psychologin Ingeborg Stiefel (1997) nimmt einen Zusammenhang zwischen der ADHS und unsicheren Bindungsmustern an. Sie konnte bei ADHS-Kindern, die sie gemeinsam mit den Eltern , beobachten diese Kinder ambivalente und desorganisierte Bindungsmuster die sich bei erfolgreicher Behandlung verbesserten that is behandelte. Die Erfahrung von Stiefel stimmt mit der Beschreibung der analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Lydia Tischler (2001) überein, dass Kinder, die als Säuglinge unsicher gebunden waren, fragmentiert und „ständig auf dem Sprung“ sind. Es scheint sich bei den Aussagen von Tischler und Stiefel jedoch um Eindrücke der Behandlerinnen zu handeln und nicht um Untersuchungen mit entsprechenden bindungstheoretischen Diagnostikinventaren. Brisch (2002) hält einen Zusammenhang von desorganisiertem Bindungsverhalten und ADHS für plausibel. Er weist auf Ähnlichkeiten im Erscheinungsbild von desorganisiert gebundenen Kindern und ADHS-Kindern hin. Im verweist auf eine Studie von Lyons-Ruth ETAL. (pimple, 2002. D. Brisch 2002, 59f.), die zeigte, dass sich desorganisierte Kinder häufig im Kindergarten- und Schulalter hochgradig feindselig und kontrollierend gegenüber Gleichaltrigen verhielten. Er weist auf Parallelen zu Verhaltensstörungen von ADHS-Kindern hin, wie sie von Eltern und Betreuungspersonen beschrieben werden. Weist auf die hin, dass desorganisiertes kindliches auf sich nicht zu einem einheitlichen Muster oder gar traumatisierende Bindungserfahrungen zurückzuführen ist that is psychological. Dass diese pathogenen Faktoren, vermutet, drops sie nur vorübergehend oder phasenweise auftreten. Sie hingegen das vorherrschende Interaktionsmuster und wurden die pathogenen Bindungserfahrungen über mehrere Jahre gemacht an, dass hieraus resultieren können. Desorganisierte Bindungsverhaltensweisen und ADHS könnten demnach Anzeichen einer beginnenden Bindungsstörung darstellen. Diese Verhaltensweisen führen in der sozialen Interaktion zu erheblichen Beziehungs- . Verweist außerdem auf eine Studie von Lakatos. (2000 pimple n. Brisch 2002, 60f.), die bei Kindern mit desorganisiertem Bindungsmuster einen Polymorphismus für die Kodierung des Dopamin-D4-Rezeptor-Gens nachwies. Dieses Ergebnis lässt laut Brisch die zu, dass eine genetisch bedingte Variation spezifischen Dopamin-Rezeptors diese Kinder für interaktionelle Belastungen vulnerabler machen könnte. Dies, dass die Kinder bereits motorisch aktiver und postnatal leicht. Brisch vermutet Verhalten wiederum einen Trigger für traumatisierte Mütter darstellen könnte. Gelingt die und Legislation des den Säugling bei der Mutter ausgelösten Affektes wird sie vermutlich mit den von Lyons-Ruth bei den Müttern gebundener Kinder beobachteten Abwehrreaktionen that is desorganisiert wie etwa Rückzug oder feindselige Kontrolle reagieren (Lyons-Ruth 1996 pimple. D. Brisch 2002, 56f.). Ein ungelöstes Upheaval einer frühen Bezugsperson kann auf diese Weise zu frühen Interaktionsstörungen und zur Ausbildung eines desorganisierten „inneren Arbeitsmodells“ beim Säugling beitragen. Es für möglich, dass Säuglinge mit einer genetischen Veränderung im Dopamin-Rules-Program hierfür besonders empfänglich sind. Die frühen Interaktionsstörungen könnten laut Brisch zur Ausbildung von neuronalen Mustern führen, die sind, dass durchgehend eindeutige Erfahrung des Säuglings in der Interaktion mit der Mutter kodiert wird. Die wie sie in Trennungssituationen werden können, typischen desorganisierten Verhaltensweisen des Säuglings, könnten dieses inkohärente Gather seiner Ansicht nach widerspiegeln that is neuronale. Die Eindrücke der Behandlerinnen von AHDS-Kindern sowie die Annahmen einiger Autoren, dass ADHS-Kinder mehrheitlich unsichere oder desorganisierte Bindungsmuster konnte durch eine australische Studie von Clarke ETAL. (2002) gestützt werden. Die Untersuchung wurde an 19 aus einer klinischen Inanspruchnahmepopulation stammenden Jungen im Alter von fünf bis zehn Jahren mit einer DSM IV-Identify „ADHS“ durchgeführt. Die untersuchten Kinder wiesen vorwiegend unsicher- und desorganisierte Bindungsmuster auf that are ambivalente. Clarke und Mitarbeiter interpretierten die Impulsivität, die Rücksichtslosigkeit und Sorglosigkeit, die Aufmerksamkeitssuche that is damaging, die Hyperaktivität und häufig zu beobachtende Oppositionalität aufgrund ihrer Studienergebnisse als Strategie, die Aufmerksamkeit einer wenig optimum verfügbaren Bindungsperson zu erreichen. Die Autorinnen benennen ebenso wie Brisch (2002) Ähnlichkeiten zwischen dem Verhalten von ADHS-Kindern und Kindern mit unsicheren Bindungsmustern. Clarke ETAL. verweisen auf verschiedene Studien, die Gemeinsamkeiten in bedroom Entwicklungsgeschichten von ADHS-Kindern und denen von unsicher gebundenen Kindern belegen. Die aus unsicher gebundene Kinder oftmals Defizite in Selbstregulation aufweisen (Cassidy 1994 pimple. D. Clarke ETAL. 2002, 181). Sie vermuten, dass dieses bei ADHSKindern ebenfalls vorhandene Selbstregulationsdefizit seine Wurzeln in einer belasteten frühen Bezugsperson-Type-Interaktion cap und zu einer Störung der frühen Bindung führen kann. Clarke ETAL. Weisen darauf hin -Kinder ebenso wie unsicher gebundene Kinder mehr Probleme in aufweisen. Sie verweisen auf Langzeitstudie von Carlson. (1995), welche Zusammenhänge zwischen einer ungünstigen frühen Eltern-Type-Beziehung und Hyperaktivität in der mittleren Kindheit belegt. Obgleich viele Autoren eine Korrelation zwischen der ADH-Störung und einem unsicheren Bindungsmuster oder einer Bindungsstörung annehmen Magai ETAL. (1996) in einer Studie keinen Zusammenhang zwischen unsicheren Bindungsmustern und der ADHSSymptomatik feststellen. Die aus einer Inanspruchnahmepopulation stammenden ADHSKinder unterschieden sich hinsichtlich ihrer Bindungsrepräsentation nicht signifikant von den Kindern aus der Kontrollgruppe (Magai 1999). Die Untersuchungen stützen wiederum die Hypothese, dass fehlende stabile emotionale Beziehungen, welche die Basis einer sicheren Bindungsbeziehung darstellen -Problematik zugrunde liegen könnten. O´Connor und Rutter (2000) berichten aus einer längsschnittlichen Untersuchung über die emotionale Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern, die in rumänischen Heimen unter den Bedingungen schwerster Starvation aufwuchsen und anschließend von englischen und kanadischen Familien adoptiert wurden, von einer hohen Auftretensrate der ADHS Symptomatik. Es zeigte sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Dauer der Deprivationserfahrung und der Ausprägung der Bindungsstörung. Zudem konnte ein Zusammenhang zwischen dem Vorliegen einer Bindungsstörung und dem Auftreten von ADHS- festgestellt werden. Die Symptomatik zeigte auch unter den günstigeren Adoptionsbedingungen eine hohe Stabilität that is psychological. Es fand sich kaum ein Beleg für eine Reduktion der Symptome. Der Zusammenhang zwischen Deprivationserfahrung und ADHSSymptomatik konnte ausschließlich bei Jungen festgestellt werden (O´Connor und Rutter 2000). Skeels (1966) konnte in einer Langzeitstudie an Heimkindern nachweisen, dass neben einer mangelhaften intellektuellen Förderung vor allem die emotionale Starvation für Verhaltensstörungen und verminderte Lernleistungen verantwortlich ist (Skeels 1966 pimple. D. Braun. 2002, 122). Ein Zusammenhang zwischen emotionaler Deprivationserfahrung und der Entstehung einer ADHS-Symptomatik konnte auch in tierexperimentellen Studien werden. Die Neurobiologin Katharina Braun cap mit ihrer Arbeitsgruppe die Entwicklung zerebraler Nervenzellen frisch geschlüpfter Hühnerküken und neugeborener Ratten, welche mit den Nervenzellen von Jungtieren verglichen, von ihren Muttertieren getrennt wurden, die nicht isoliert wurden und die, eine aufzubauen. Braun. Nachweisen die isolierten Jungtiere reduzierte Aktivität im limbischen Program aufwiesen. Die Forscher konnten in Folge der Trennung eine Verschiebung des Gleichgewichts der Synapsentypen zu den erregenden hin feststellen that is Verbindungen. Die Synapsenzahl veränderte sich im Nuccleus accumbens dem Eintrittsbereich für Informationen ins Gedächtnis. Darüber hinaus konnte eine Verschiebung der Neurotransmitter Serotonin und Dopamin festgestellt werden, die an der Verarbeitung von Emotionen durch das Gehirn beteiligt sind. Die Autoren sind der Ansicht, dass sich diese biologischen Veränderungen im Gehirn auf das spätere Lernund Sozialverhalten auswirken und möglicherweise spätere psychische Störungen verursachen können. Erste Resultate von Verhaltensstudien an Strauchratten stützen diese Annahme. Sobald die aufgewachsenen Tiere in begannen sie diese mit ungewöhnlich hoher motorischer Aktivität zu erkunden that is Umgebung. Zudem reagierten sie weniger auf mütterliche Lockrufe. Die Autoren stellten eine verblüffende Übereinstimmung mit der Symptomatik von ADHS-Kindern holiday. Sie vermuten, dass emotionale Erlebnisse die Gehirnentwicklung von menschlichen Neugeborenen wie bei Tieren beeinflussen (Braun und Bock 2003, Braun. 2002). Schlack (2004) hält einen frühen Einfluss soziogener Faktoren auf neurobiologische Voraussetzungen ebenfalls für möglich. Er sieht in der Einwirkung soziogener Faktoren die einzig plausible die sprunghaft angestiegene Inanspruchnahme ärztlichtherapeutischer Leistungen bei Kindern mit ADHS. Neben der Annahme, dass bindungsrelevante Faktoren für die Entstehung der ADHS bedeutsam sind, existiert die Annahme die ADHS-Symptomatik das Resultat angeborener Temperamentseigenschaften darstellt zur Entstehung eines bestimmten Bindungsstils beitragen. Die letztgenannte Sichtweise wird durch die Untersuchungsergebnisse von Van den Growth und Hoeksma (1994) gestützt. Sie konnten in einer Studie an Neugeborenen zeigen, dass sich die Mütter von hoch irritierbaren Säuglingen weniger feinfühlig in der Interaktion mit dem Säugling verhielten. In einer anschließenden Interventionsstudie konnte Van den Growth (1994) feststellen, dass die hoch irritierbaren Säuglinge mit hoher Wahrscheinlichkeit eine unsichere Bindung entwickelten. Nach einer Treatment zur Verbesserung der mütterlichen Feinfühligkeit waren die Säuglinge am Ende des ersten Lebensjahres deutlich öfter sicher gebunden als die Kinder in den Kontrollgruppen. Diese Ergebnisse belegen aus Sicht der Autoren eine Beeinflussung des mütterlichen Verhaltens das Verhalten und den Einfluss des mütterlichen Verhaltens auf die Bindungssicherheit des Kindes. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die untersuchte Stichprobe einer sozialen Risikopopulation entstammte. Steele. (1996) gehen ebenso wie Van den Growth (1994) davon aus, dass Säuglinge, die problematische Temperamentsmerkmale zeigen, später häufiger unsicher gebunden sind, weil das problematische Verhalten des Säuglings die mütterliche Interaktionskompetenz negativ beeinflusst. An dieser Stelle sollte beachtet werden, dass die Untersuchungsergebnisse auch eine andere Interpretationsmöglichkeit zulassen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Irritierbarkeit der Säuglinge auf eine mangelnde mütterliche Feinfühligkeit zurückzuführen ist, die sich unmittelbar nach der Geburt oder bereits auf die ausgewirkt hat. Hierfür spräche die Annahme einiger Kliniker, dass ein niedriges pränatales Bindungsniveau mit suboptimaler mütterlicher postnataler Beziehungsaufnahme in Zusammenhang steht (Munz 2002). Hüther (2005, 2001) führt aus, dass in der Schwangerschaft auftretende Störungen Inform von lauten Geräuschen, Tension oder Concern der Mutter mit Veränderungen der mütterlichen Blutversorgung und der Ausschüttung verschiedener Hormone einhergehen. Er ist der Ansicht, dass diese pränatalen Einflüsse dazu führen können ein Kind mit einem schwach ausgeprägten Geborgenheitsgefühl zur Welt kommt. Kinder mit derartigen intrauterinen Erfahrungen kommen Hüthers Meinung nach und unsicherer auf die Welt und schwerer zu beruhigen als Kinder mit günstigeren pränatalen Erfahrungen that is weitaus. Diese Ansicht wird durch zahlreiche Studien gestützt, in denen der Einfluss negativer mütterlicher der Schwangerschaft auf die neurobehaviorale Entwicklung des Kindes. Van den Bergh (2005, 95) gibt einen Überblick über diese Studien. Eine Studie von Huizink ETAL. (2002, 2003) an 170 Mutter-Type-Paaren gelangte zu dem Ergebnis, dass mütterliches Stresserleben und mit der Schwangerschaft verbundene Worry in der 15. bis 17. Schwangerschaftswoche mit einem schwierigen Personality des Kindes im Alter von drei Monaten sowie mit Schwierigkeiten bei der Regulierung von Aufmerksamkeit und Orientierung während einer standardisierten Testsituation im Alter von drei und acht Monaten in Verbindung steht. Brouwers. (2001) (n = 105) stellten eine signifikante Verbindung zwischen mütterlicher Worry in der 32. Schwangerschaftswoche und der Aufmerksamkeitsleistung des Kindes im Alter von drei Wochen und zwölf Monaten mit der kognitiven Entwicklung im Alter von 24 Monaten that is sowie holiday. Untersuchungen von Wadhwa und Mitarbeitern (2002) an Stichproben von 24 bis 49 Mutter-Type-Paaren zeigten, dass hohes mütterliches Stressniveau und ein entsprechend erhöhtes Ausmaß an Stresshormonen während der Schwangerschaft signifikant mit einem schwierigen Personality des Kindes, bis hin zum Change von drei Jahren verbunden waren. Ergebnisse der groß angelegten Avon Longitudinal Study of Kids and Parents an 6493 Eltern-Type-Paaren belegten ein hohes mütterliches Angstniveau in der 32. Schwangerschaftswoche das Risiko für emotionale und Verhaltensprobleme im Alter von 47 und 81 Monaten bei Jungen als auch bei Mädchen verdoppelte. Mütterliche Ängstlichkeit in der 18. Hatte hingegen nur Auswirkungen auf emotionale und Verhaltensprobleme bei Mädchen (O´Connor ETAL. 2002, 2003). Eine noch Studie von Van den Bergh. (1989) wies nach, dass Kinder von während der Schwangerschaft sehr ängstlichen Müttern in den ersten sieben Lebensmonaten sehr aktiv waren, häufig schrieen, unregelmäßig aßen und schliefen und ein schwieriges Personality hatten. Im Alter von acht bis neun Jahren zeigte sich ein starker Zusammenhang zwischen mütterlicher Ängstlichkeit während der 12. bis 22. Schwangerschaftswoche und der ADHS-Problematik, Problemexternalisierung sowie subjektiv empfundenen Angstgefühlen beim Type (Van den Bergh 2001, Van den Bergh und Marcoen 2004). Monk (1992) geht ebenso wie Steele et al. (1996) und Van den Growth (1994) davon aus, dass der Säugling aufgrund seiner konstitutionellen Ausstattung, speziell seiner Temperamentsmerkmale, zur Entstehung einer spezifischen Bindung beiträgt. Fox. (1991) stützen ihre Argumentation auf die Befunde ihrer elf Stichproben umfassenden Metaanalyse von Untersuchungen mit der Fremden Scenario, in der sich signifikant gleiche Klassifikationen mit beiden Elternteilen ergaben. Dabei nehmen sie an, dass Irritabilität und damaging Affekte die Entwicklung einer unsicher-ambivalenten Bindung begünstigen können. Da problematische Temperamentsmerkmale und insbesondere eine hohe Irritierbarkeit bei der Mehrzahl der ADHS-Kinder bereits im Säuglingsalter vorhanden sind, entsprechen die Ansichten von Monk (1992), Steele et al. (1996) und Van den Growth (1994) der Annahme, dass eine genetisch bedingte ADHS die Ursache für eine unsichere Bindung des Kindes bedeuten kann. Entgegen den Ergebnissen der Metaanalyse von Fox. Studien kein Zusammenhang zwischen der Bindung zur Mutter und der Bindung that is konnte in verschiedenen anderen zum Vater festgestellt werden (Primary und Weston 1981, Grossmann. 1981, Suess. 1992). Grossmann. (2003a) weisen darauf hin, dass die Hälfte aller weltweit untersuchten Kinder unterschiedliche Bindungsqualitäten zu beiden Elternteilen aufweisen. Konstitutionelle Anlagen wie das Personality des Kindes könnten demnach kaum für die beobachteten Unterschiede im Bindungsverhalten dieser Kinder verantwortlich gemacht werden. Primary (2002) ist ebenfalls der Ansicht, dass das Verhalten in der Fremden Scenario die Interaktionsgeschichte mit den Eltern und nicht das Personality des Kindes widerspiegelt. Dass es schwieriger sein müsste, Sie führt aus, das Verhalten des Kindes in der Fremden Situation vorherzusagen, wenn ausschließlich die konstitutionelle Verfassung des Kindes die Interaktionen that is bindungsrelevanten. Die Behauptung, dass Bindungsmuster aufgrund des angeborenen kindlichen Temperaments therefore beständig sind, weist Bowlby (1995) mit dem Verweis auf Studien von Sroufe (1985) zurück. Die Studien demonstrieren laut Bowlby das Bindungsmuster eine derartige Stabilität aufweist es zunehmend und in modifizierter Type auf andere Personen übertragen wird. Eine Metaanalyse von Van Ijzendoorn et al. (1999) mit insgesamt 1.877 Teilnehmern spricht ebenfalls gegen die Ergebnisse von Fox et al. Hier konnte kein Zusammenhang desorganisiertem Bindungsverhalten im Kleinkindalter und Personality feststellt werden. Diese Ergebnisse von Van Ijzendoorn et al. Jedoch auch gegen die Annahme, dass ein bestimmter elterlicher Umgangsstil zur Entstehung desorganisierten Bindungsmusters als auch zur Entwicklung der ADHS beiträgt. Pauli-Pott und Bade (2002) weisen auf Veröffentlichungen von Vaughn et al. (1992), Seifer et al. (1996) und Fox et al. (1991) hin, in denen ein Zusammenhang zwischen Bindungssicherheit, Personality und Feinfühligkeit postuliert wird. Die Autorengruppen nehmen an sowohl die Entwicklung der Bindungssicherheit als auch die Entwicklung der Temperamentskomponente „Selbstregulationsfähigkeit“ durch feinfühliges Verhalten der Bezugspersonen positiv. Sie vermuten, dass die Entwicklung von Bindungssicherheit und Temperament von der Qualität der Bezugsperson-Säugling-Interaktion. Eine suboptimale mütterliche Feinfühligkeit würde demnach sowohl die Entwicklung einer sicheren Bindungsrepräsentation als auch die Entwicklung der Selbstregulationsfähigkeit des Kindes beeinträchtigen. Diese Annahmen scheinen im Hinblick auf einen Zusammenhang zwischen Bindungsqualität und ADHS-Symptomatik besonders bedeutsam, da bei Kindern mit ADHS insbesondere die Fähigkeit zur Selbstregulation erheblich ist. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass es derzeit noch keine hinreichenden wissenschaftlichen Belege für das Bestehen einer Korrelation zwischen der ADHSSymptomatik und einer bestimmten Art der Bindungsqualität gibt. Die Mehrzahl der angeführten Untersuchungsergebnisse und Erklärungsmodelle weist jedoch auf einen Zusammenhang zwischen einem unsicheren oder desorganisierten Bindungsmuster und der ADHS hin.

3.2 Begegnung

3.2.1 Konzept der Feinfühligkeit

Im folgenden werde ich das Konzept der Feinfühligkeit und andere wesentliche Konzepte der differenzierter erläutern. Nach Auffassung der Bindungstheorie bildet die Feinfühligkeit der Pflegeperson eine wesentliche Grundlage für die Qualität der Bindung, die im Laufe seines ersten Lebensjahres entwickelt. Das Konzept der Feinfühligkeit wurde im Wesentlichen von Mary Ainsworth entwickelt. Auf sie schon in Uganda bei Hausbesuchen das Pflegeverhalten von Müttern bei ihren Säuglingen studiert, dem Hintergrund der Bindungstheorie hatte. Danach untersuchte sie in Baltimore in der ersten einer kleinen Gruppe von 23 Kindern ebenfalls in regelmäßigen Hausbesuchen das Interaktionsverhalten von Müttern mit ihren Säuglingen im Laufe des ersten Lebensjahres. Der von ihr entwickelten standardisierten Untersuchung zum Trennungsverhalten Sie bestimmte dann an, der "Fremden Scenario", die Bindungsqualität dieser Kinder. Hierbei konnte sie feststellen, daß Kinder von Müttern mit feinfühligem Pflegeverhalten häufiger in der Fremden Scenario das Verhaltensmuster zueiner sicheren Bindungsklassifikation führte that is zeigten. Der umgekehrte Befund, nämlich häufiger eine unsichere Bindung, ergab sich bei Kindern mit weniger feinfühligen Müttern (Ainsworth et al., 1978).

Unter feinfühligem Pflegeverhalten versteht Ainsworth folgende charakteristische Verhaltensweisen (1977):

1. Die Mutter muss in der Lage sein, die kindlichen Signale mit größter Aufmerksamkeit wahrzunehmen. Wahrnehmung können durch äußere oder innere Beschäftigung mit eigenen Bedürfnissen und entstehen.

2. Sie muß die Signale aus der Perspektive des Säuglings richtig deuten, etwa das Weinen des Kindes in seiner Bedeutung entschlüsseln (Weinen wegen Starvation, Unwohlsein, Schmerzen, Langeweile). Dabei besteht die Gefahr, daß die Signale des Säuglings durch die eigenen Bedürfnisse sowie die Projektionen dieser Bedürfnisse auf das Type oder falsch interpretiert werden that is verzerrt.

3. Sie muß angemessen auf die reagieren etwa die richtige Dosierung der Nahrungsmenge beruhigen oder Spielanreize ohne durch Über that are eher - oder Unterstimulation die Mutter-Type- zu erschweren.

4. Die Reaktion muß prompt innerhalb einer für das Kind noch tolerablen Frustrationszeit erfolgen. Therefore ist die Zeitspanne, in den ersten Wochen sehr kurz, in der ein Säugling auf das Gestilltwerden warten kann, wird aber im Laufe des ersten Lebensjahres immer länger. In der Regel fällt es den Bezugs- und Pflegepersonen relativ leicht des Kindes wahrzunehmen. Bei Hausbesuchen und auch der klinischen Beobachtung von Mutter- Type- kann man aber feststellen, daß die Zeiten, die vergehen, bis Mütter auf die registrierten kindlichen Signale (Weinen, Rufen, Jammern und Klagen) reagieren, verschieden lang sein können. Besonders diskrete und nur angedeutete Signale des Kindes können sicherlich nur von sehr feinfühligen Müttern wahrgenommen werden. Viel größere Probleme bereitet aber schon die Forderung, die Signale richtig zu verstehen. Aus den Ulmer Elternseminaren wissen wir, daß es vielen Eltern besonders bei ihrem ersten Type anfangs das Weinen, bereitet. Nach einiger Zeit gelingt es den meisten Müttern zu unterscheiden, ob das Weinen des Kindes mit Starvation, Langeweile, Protest mit "vollen Windel" oder mit Uberstimulation zu erklären ist. Die meisten Pflege- und Bezugspersonen brauchen erst eine Stage des Ausprobierens, um allein das Sign des Weinens mit den dahinterliegenden Wünschen und Motivationen des Säuglinges richtig zu interpretieren (Papousek, 1994). Auch die Reaktion auf die richtig interpretierten Signale muß von den meisten Bezugspersonen erst erlernt werden. Sie müssen bei jedem einzelnen ihrer Kinder neu herausfinden, wann etwa sein Hungergefühl nach Körperkontakt, Anregung oder nach Ruhe ausreichend ist. Erfahrungen mit einem ersten Type können nicht einfach auf nachfolgende Geschwister übertragen werden, weil jedes Kind ein anderes Personality cap, Reize anders auf-nimmt und seine Wünsche und Bedürfnisse auf seine jeweils individuelle Artwork äußert (Crockenberg, 1986)."

Es wird sodann der von Mary Ainsworth entwickelte Standardversuch "Fremde Scenario" für die Entwicklungszeit 12. bis 18. Monat dargestellt. Brisch meint: "Obwohl person kritisch anmerken kann, daß die Fremde Scenario nur eine spezifische Scenario aus der Mutter- Type- Interaktion beobachtet, für diese eine "Momentaufnahme" darstellt und in der Auswertung speziell das Verhalten des Kindes unter Vernachlässigung der mütterlichen Reaktionen untersucht wird, hat sich die Methode für die Untersuchung der Bindungsqualität des Kindes als valide und reliabel erwiesen (zur Kritik siehe Fox et al., 1991)." Ist diese These einmal zu bezweifeln, ohne daß hier Angaben gemacht werden ja Entsprechungslisten für die Generalisierungen und Entwicklungsabschnitte fehlen. Der Bindungsbegriff droht mehr und mehr zu einer Metapher geworden.

3.2.2 SECURE Sichere Ausbildung Für Eltern

Auf diesem Hintergrund wurde ein primäres Präventionsprogramm mit dem Namen „SAFE® - Sichere Ausbildung entwickelt, das spezifisch eine sichere Bindungsentwicklung zwischen Eltern und Type fördern, die Entwicklung von Bindungsstörungen verhindern und ganz besonders die Weitergabe von traumatischen Erfahrungen über Generationen verhindern soll. Aus diesem Grund wurde auch der Title der symbolisch impliziert, SECURE ® gewählt, dass die Entwicklung die als auch für das Type sicher sein soll. Die Eltern werden über die Auslage von Flyern in Apotheken, Arztpraxen (Gynäkologen, Kinderärzte), Familienbildungsstätten, Schwangerschaftsberatungsstellen sowie in Presseberichte über das Präventionsprogramm informiert und für neue SAFE®-Gruppen geworben. Es gibt unterschiedliche Finanzierungsmodelle, die davon abhängen, wo die SAFE®-Gruppen stattfinden und wer der Organisator ist. Teilweise werden SAFE®-Gruppen über Familienbildungsstätten oder Schwangerschaftsberatungsstellen organisiert und angeboten und auch über Zuschüsse finanziert, so dass die Eltern selbst nur einen kleinen Teilnehmerbeitrag zahlen müssen, manchmal werden die Gruppen aber etwa auch von niedergelassenen Hebammen und Psychotherapeuten organisiert, die eine modifizierte Honorarvergütung direkt von den Eltern erhalten, die sie direkt mit diesen vereinbaren. In der Regel werden die Gruppen von einem LeiterIn mit Denver-Leitung über den gesamten Zeitraum von der Schwangerschaft bis zum Ende des ersten Lebensjahres gemeinsam geführt.

• Elterngruppe - pränatales Modul (4 Termine stomach der 20. SSW)

• Elterngruppe - postnatales Modul (6 Termine bis zum 1. Geburtstag)

• Individuelle Traumapsychotherapie

Modul 1 (pränatal)

Im pränatalen Modul treffen sich die. der 20. Schwangerschaftswoche (SSW) und dann folgend in der 24., 28. bis zur 32. SSW. Das Programm beginnt bereits sehr frühzeitig zu einem Zeitpunkt, an dem in der Regel die Ultraschall-Fehlbildungsdiagnostik abgeschlossen ist und es somit an der Existenz und der Fortführung der Schwangerschaft keinen großen Zweifel mehr geben sollte. Der Sonntag hat sich als exzellenter Kurstag bestätigt auch die Väter motivierter sind. Die Inhalte des pränatalen Moduls umfassen intense Informationen und Austausch in der Gruppe, etwa über Kompetenzen des Säuglings und der Eltern, Erwartungen der Eltern, wie an das ideale Infant, die ideale Mutter, den idealen Vater, Fantasien und Ängste der Eltern, die pränatale Bindungsentwicklung und Eltern-Säuglings-Interaktionen. Diese werden mit Videobeispielen veranschaulicht, und die werden daran gezielt geschult, die Signale eines Babys genau wahrzunehmen und. Dieses Movie- Interaktionstraining den Eltern, ganz spezifisch an Videoaufnahmen etwa zum Füttern Wickeln zum Spiel und Zwiegespräch zwischen Eltern und Kind Erfahrungen zu und sich auf die Signale des. Hierbei werden auch elterliche Kompetenzen und die Reaktionsbereitschaft des Säuglings auf diese intense Weise anhand von kurzen Videosequenzen geschult. Weiterhin erlernen die Eltern bereits von Kursbeginn Stabilisierungsund Entspannungsverfahren, um mit stressvollen Situationen der Schwangerschaft und nach der Geburt besser umgehen zu können. Es ist aus der Forschung sich Ängste und Stresserleben der Schwangerschaft auf die emotionale Bereitschaft der werdenden sich im Sinne der vorgeburtlichen Bindung auf den als auch auf den und seine Reizbarkeit und Stresstoleranz negativ that is bekannt auswirken können. Weiterhin können die Eltern die gelernten Stabilisierungs that is pränatal - und Entspannungstechniken sehr gezielt und in der Regel entstehen sie bei allen Eltern, nach der Geburt einsetzen, wenn Phasen mit dem Säugling entstehen -Type-Paaren früher oder später. Das Infant aber noch im Bauch versorgt ist, haben die Eltern mehr Zeit und innere Bereitschaft, solche Entspannungsverfahren bereits vor der Geburt zu erlernen. Ist das Infant erst einmal da und fordert die Eltern Label und Nacht, finden sie weniger bis oft keine Ruhe sich auf das Erlernen neuer Entspannungsverfahren einzulassen.

• Erwartungen, Phantasien, Ängste über das Child

• Erinnerungen an die eigene Elternbeziehung

• Information über Bindungsentwicklung und Eltern-Type-Interaktion

• Video-Interaktions- u. Feinfühligkeitstraining

• Erlernen von Stabilisierungs- u. Entspannungsverfahren (Stressmanagement)

• Paardynamik, Vätereinbindung, SS-Geschichte

Modul 2 (postnatal)

Nach der Geburt werden die Elterngruppen an 6 ganztägigen Sonntagsseminaren fortgeführt, beginnend vom 1., 2., 3., 6., 9. und 12. Monat. Die Eltern werden somit schwierigsten Zeit der Kindesentwicklung und Variation nach der Geburt des Säuglings sowie auch in der Stage der Umstellung in der Partnerschaft und der Neuentwicklung einer Beziehung zu dritt mit dem Säugling unterstützt. Postnatal zeigt sich die Kohäsion in der Gruppe als hilfreicher Faktor, da alle Eltern im vergleichbaren Entwicklungsprozess stecken. Einzelne Eltern sich auch außerhalb der Gruppensonntage mit ihren Säuglingen sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu unternehmen. Es entsteht somit eine Eltern-Expert-Gruppe, die sich bereits vor der Geburt stabilisierenden auf die ausgewirkt hatte. Dieser Effekt intensiviert sich that is good noch der Geburt. Die postnatalen Inhalte beziehen sich auf die Verarbeitung des Geburtserlebnisses, das nicht immer mit positiven Erfahrungen verbunden ist. Erfolgt die Geburt notfallmäßig durch Kaiserschnitt oder auch durch eine Frühgeburt dass psychotherapeutische Hilfestellung that is intensivere in der Gruppe und auch individuell notwendig ist sich die Eltern-Type- Beziehung mit Angst und Schrecken entwickelt. Unverarbeitete Erlebnisse von der Geburt können sich negativ auf den Aufbau der Eltern-Type-Interaktion und -Bindung auswirken. Auch die an der 12-15PERCENT, Depression aller Mütter laut Längsschnittstudien vielleicht durch frühzeitige psychotherapeutische Gruppenbegleitung verhindert werden that is erkranken. Als weitere Inhalte nach der Geburt stehen die elterlichen Kompetenzen, die Triangulierung zwischen Mutter und Type, interaktionelle Schwierigkeiten mit Füttern, Stillen sowie der Aufbau der emotionalen Beziehung im Mittelpunkt. Die Eltern bringen die Babys zu den Terminen mit daraus werden kann. Dieser Zeit werden von den Eltern und mit Interaktionen zum Wickeln, ihrem Infant auch individuelle Videoaufnahmen angefertigt, Füttern Spielen. Diese Videoszenen werden sowohl mit der Mutter als auch mit dem Vater in einem individuellen Feedbacktraining besprochen. Ist es, dass die Eltern nun mit den realen aktuellen Erfahrungen mit ihrem Infant lernen dessen individuelle Signale besser zu erkennen, richtig zu interpretieren und angemessen und prompt zu reagieren. Irritationen und emotionale Schwierigkeiten der Eltern sowie Fehlinterpretationen und Projektionen aus der eigenen Kindheitsgeschichte können bereits in Arena frühzeitig erkannt und besprochen sowie werden. Wenn die Eltern einverstanden sind, können ihre individuellen Videoaufnahmen mit ihrem Infant auch in der Gruppe als Feedbacktraining für alle Teilnehmer werden. Die Eltern sind sehr motiviert, ihre Interaktionsverhaltensweisen auch der Gruppe zur Verfügung zu stellen, damit sowohl aus den positiven Interaktionen für alle gelernt werden kann, als auch aus Feinabstimmungsschwierigkeiten oder „Missverständnissen“ in der Interaktion andere Hinweise bekommen, was sie bei ihrem Infant vielleicht anders sehen oder besser interpretieren könnten. Wegen der Vertrauensbeziehungen, die sich bis dahin innerhalb der Gruppe entwickelt haben, bestehen in der Regel keine größeren Schwierigkeiten, sehr offen über Ängste, Befürchtungen und auch interaktionelle Schwierigkeiten zu sprechen

• Begleitung der Kindesentwicklung und der Neuentwicklung einer Beziehung zu dritt.

• Verarbeitung von Geburtserlebnissen

• Hilfreiche Gruppenkohäsion

• Individuelles Movie-Feedbacktraining in der Gruppe oder additional

• Emotionale und reale Belastung im Verlauf der Umstellungs- und Adaptionsprozessesine

Modul 3

Mit allen Eltern wird ein Erwachsenen-Bindungs-Meeting (Person Attachment Meeting - AAI) durchgeführt. Der spezifische Zweck dieses ist es that are Interviews, jeweils bei der werdenden Mutter und dem werdenden Vater Bindungsressourcen und welche traumatischen Erfahrungen that is festzustellen, die noch sind, von den Eltern mit that is ungelöst in die Beziehung zu ihren Kindern werden. Nach den bisherigen Erfahrungen zeigen ca. 30PERCENT der Eltern solche ungelösten traumatischen Erfahrungen, die individuelle Psychotherapie benötigen. Besonders diese ungelösten traumatischen Erfahrungen sind von großer Bedeutung, weil die Erfahrung zeigt, dass Kinder ganz durch ihre Verhaltensweisen traumatische Erfahrungen und die dazugehörigen Affekte bei ihren Eltern wieder wachrufen können that is ungewollt. Diese sind wie „Geister im Kinderzimmer“ (Fraiberg et al., 1975), die ungerufen kommen. So kann das Weinen eines Kindes, die Suche nach Zärtlichkeit, Wutanfälle oder auch Forderungen des Kindes nach Nähe und Kontakt ungelöste traumatische Erfahrungen bei der Mutter oder dem Vater in Erinnerung bringen. Wenn dies und unbewusst geschieht that is unkontrolliert, können sich die Eltern plötzlich im Kampf auf einer imaginären Bühne befinden. Ihr Kind wird im schlimmsten Fall gleichzeitig Akteur und Opfer in einem alten traumatischen Theaterstück, in dem eine Rolle zugeschrieben die es sich nicht ausgesucht hat. Es kann etwa von zur Zielscheibe und Projektionsfläche für gewalttätige Fantasien im schlimmsten Fall kann es etwa zu einer realen Wiederholung von Gewalterfahrungen indem das Type unbeabsichtigt von der Mutter oder dem Vater geschüttelt that is werden wird. Solche oft kurzen traumatischen Reinszenierungen können fatale Folgen da das Type etwa durch eine Hirnblutung oder Augenblutung nach einem Schütteltrauma that is zeitlich zeitlebens oder geschädigt sein kann that are behindert. Wenn sich in dem Bindungsinterview zeigt, dass die Eltern unverarbeiteten eigenen traumatischen Erfahrungen sie von uns darauf dass diese Erfahrungen wegen der bisherigen Nichtverarbeitung einen gewissen Risikofaktor darstellen that is mitbringen. Es sich eine Möglichkeit ergeben, in der die Eltern solche eigenen traumatischen Erfahrungen mit ihrem Kind zu irgendeinem Zeitpunkt wiederholen und dadurch sich der Teufelskreis etwa von selbst erlebter Gewalt und der Weitergabe dieser Gewalt in der nächsten Generation wiederholt. Es ist ein spezielles diese Teufelskreise zu durchbrechen, Ziel von SAFE®. Wenn die sich motivieren lassen und bieten wir ihnen bereits. Nach der Geburt besteht die Möglichkeit, in individuellen traumazentrierten psychotherapeutischen Sitzungen eine Verarbeitung der traumatischen Erlebnisse mit modernen Methoden der Traumatherapie (z.B. mit EMDR) den Eltern zu helfen. Gerade dieser Anteil von SAFE® zielt auf eine einer Wiederholung des erlebten Traumas that are Prävention mit den eigenen Kindern.

• Erhebung von Bindungsressourcen u. ungelösten traumatischen Erfahrungen (AAI; ca. 30%!)

U change. Notprogramme (Gewaltprävention z.B. Schütteltrauma!)

Modul 4

Ein weiteres Interventionsmodul besteht in einer „Hotline“. Gerade nach der Geburt sind alle Adaptationsprozesse mit Schwierigkeiten etwa beim Einschlafen relativ typisch, so dass Eltern hier in der Regel zum ersten Mal in Not geraten, wenn ihr Infant sich nicht ablegen lässt und stundenlang weint, ohne dass sie das Infant beruhigen können oder für das unstillbare Schreien einen Grund ausmachen können (Brisch, in media). Aus der klinischen Erfahrung ist bekannt, dass die Eltern in diesen sehr stressvollen Situationen oft erst viel zu spät Hilfe suchen. Im Fall kommen sie erst in die Kinderklinik es bereits zu einer Gewalthandlung gegenüber dem Infant gekommen ist. Die Hotline bietet den Eltern die Möglichkeit, die SAFE® - . Hierbei ist es von großem Vorteil, dass die- oder derjenige, der an der Hotline erreichbar ist, den Eltern bereits aus den Gruppensitzungen vor der Geburt bekannt ist und hier ein Vertrauensverhältnis entstanden ist (Brisch, 2000). Die Häufigkeit der Inanspruchnahme der Hotline ist sehr unterschiedlich und schwankt sowohl beim einzelnen Elternpaar als auch zwischen den Elternpaaren, je nach individuellen Krisen- und Belastungssituationen, die nur schwer voraussagen lassen. Die möglichen Interventionen sind sehr gezielt einsetzbar, weil die individuelle Geschichte der Eltern und ihre Ressourcen sowie ihre besonderen Risiken und Schwierigkeiten dem Gruppenleiter/In durch die vorausgegangenen Seminartage auch durch das Erwachsenen- . In der Regel konnten die Signale eines Babys und zu interpretieren, Fähigkeiten der Eltern, auch schon vor der Geburt anhand des Videotrainings erkannt werden. Aufgrund der individuellen Videoaufnahmen, die mit den Eltern und ihrem Infant etwa beim Wickeln und Füttern that is selbst erstellt wurden, sind die elterlichen Kompetenzen und Ressourcen sehr gut bekannt eine gezielte Treatments- und Beratungsmöglichkeit bei einem Anruf über die Hotline ermöglicht werden kann. Falls die Eltern eigene unbewusste Ängste und Erwartungen auf ihr Infant projizieren, und diese die Ursache der Interaktionsstörung sind, können diese im Rahmen einer Eltern-Säuglings-Therapie frühzeitig erkannt und behandelt werden (Bakermans-Kranenburg et al., 1998;Beebe, 2000;Bodeewes, 2002;Brisch, 1995;Brisch & Lehmkuhl, 2003;Kühle et al., 2001;Papousek, 2000;Schmücker et al., 2005;Zelenko & Benham, 2000).

Ziel des gesamten SAFE®- dass nach dem Ablauf des 1, Programms ist es. Lebensjahres möglichst viele Kinder von Eltern, die an der SAFE®-Gruppe teilgenommen haben, sichere Bindungsmuster aufweisen und sich die Erfahrungen der elterlichen Traumata nicht mit dem Säugling wiederholt haben.

• Für Überforderungs- u. Notsituationen zu Hause

• Nutzen der wechselseitigen Bekanntheit

• Stärkung der intuitiven elterlichen Kompetenz

3.2.3 „B.A.S.E.® - Babywatching

Ziel dieses Präventionsprogramms ist die sekundäre Prävention von aggressiven und ängstlichen Verhaltensstörungen bei 3-6-jährigen Kindergartenkindern im Sinne einer besseren Feinfühligkeit und Empathiefähigkeit. Kinder mit fehlender oder wenig ausgeprägter Empathiefähigkeit verhalten sich in Konflikten häufiger aggressiver gegenüber Gleichaltrigen und sind häufiger unsicher gebunden (Parens, 1989;Parens, 1993;Parens, 1993;Parens & Kramer, 1993;Parens et al., 1995;Suess et al., 1992). Kinder, die nach frühen Traumatisierungen eine Bindungsstörung entwickelten, haben severe Schwierigkeiten, sich in die Fühl- und Denkwelt von anderen hineinzuversetzen (Fonagy, 1998;Fonagy, 1998;Fonagy, 2003;Fonagy, 2003). Mit der Fähigkeit zur Empathie und mit der Entwicklung von selbstreflexiven Kompetenzen soll verhindert werden, dass sich Kinder weder feindselig noch ängstlich gegenüber anderen verhalten, da sie deren Absichten, Gefühle und Intentionen besser verstehen können. Stattdessen sollen sich die Kinder wogegen Verhaltensstörungen wie Aggressivität, in der Kindergartengruppe kooperativer, prosozialer und insgesamt kreativer und aufmerksamer verhalten, Unaufmerksamkeit und oppositionelles Verhalten, in den Hintergrund sollen.

Inhalte des Programms B.A.S.E.®

In diesem Programm, das auf den Arbeit von Henri Parens beruht (Parens & Kramer, 1993), beobachten 3-6jährige Kinder über den Zeitraum von ca. einem Jahr eine Mutter mit ihrem Säugling. Für viele Einzelkinder ist dies die und oft einzige Möglichkeit, die Meilensteine der Entwicklung eines Babys des gesamten ersten Lebensjahres kontinuierlich zu beobachten. Der Säugling ist nur wenige Wochen alt, wenn die Mutter zum ersten Mal mit ihm in einem Stuhlkreis von den Kindergartenkindern beobachten lässt in die Kindergruppe kommt und und ihren Säugling. Form der teilnehmenden Interaktionsbeobachtung kann nach der Geburt beginnen und wird ungefähr bis zum Ende des 1. Lebensjahres oder Anfang des 2. Lebensjahres fortgeführt. Wenn der Säugling zum freien Laufen gekommen ist und die ersten Worte spricht sich die Mutter wieder aus diesem Stuhlkreis. In der Regel kommt die Mutter mit ihrem Säugling einmal pro Woche in bedroom Stuhlkreis und die Beobachtung des Säuglings und der Mutter wird für ca. 20-30 Minuten durchgeführt. Dabei werden die Kinder angeleitet, wie sie Mutter und Sort und die beobachten sollen. Eine Erzieherin führt in der Regel die Gruppe eine andere die Beobachtung anleitet. Über die Durchführung der Beobachtung wird geführt that is Protokoll. Dabei fokussiert die Erzieherin auf verschiedene Ebenen der Beobachtung: die Kinder beschreiben unter Anleitung der Erzieherin sowohl, was die Mutter mit dem Säugling macht, wie die Handlungsebene aussieht, als auch, was der Säugling in der gleichen Zeit unternimmt und wie beide sich wechselseitig in ihrer Interaktion beeinflussen. Danach oder die Kinder Gedanken über die Determination der Handlung von Mutter und Type. Eine dritte Ebene der Beobachtung ist die Ebene: die Kinder fühlen sich in die emotionale Scenario von Mutter bzw. Infant ein und müssen Fragen beantworten, wie es der Mutter und dem Infant in dieser oder jener Type der Interaktion geht that is psychological. Die letzte Stufe der Babybeobachtung ist die Empathiestufe. Hierbei müssen die Kinder die Frage beantworten, wie es selbst erginge und was sie erleben würden that is psychological, wenn sie sich probeweise in die Placement der Mutter bzw. des Babys fantasieren.

Ergebnisse einer Pilotstudie

In einem prospektiv randomisierten Style mit einer Kontrollgruppe wurden in einem Kindergarten die Verhaltensauffälligkeiten von Kindern (N=50) vor dem Babywatching und ein Jahr danach eingeschätzt. Sowohl die Erzieherinnen als auch die Eltern füllten neben verschiedenen anderen Fragebögen auch die Kid-Conduct-Record (CBCL) (Achenbach, 1991) aus, mit der Verhaltensauffälligkeiten gemessen werden konnten. E, Brisch. H.: Prävention von Bindungsstörungen. In: von Suchodoletz. (Hrsg.) Prävention von Entwicklungsstörungen. Göttingen (Hogrefe), S. Die Ergebnisse vor Beginn und am Ende der Treatment nach 1 Jahr Babywatching wurden miteinander verglichen. Es zeigten sich signifikante Unterschiede zwischen der Kontrollgruppe und der Interventionsgruppe nach Babywatching. Fanden sich Effekte bei Jungen und Mädchen in der Interventionsgruppe im Vergleich mit der Kontrollgruppe. Die positiven Veränderungen betrafen externalisierende als auch internalisierende Störungen. Sowohl die als auch die Mädchen verhielten sich nach einem Jahr in der Einschätzung der Erzieherinnen und auch der Eltern weniger mehr Aufmerksamkeit und weniger oppositionelles Verhalten that is aggressiv. Zusätzlich fanden waren auch weniger ängstlich- zogen sich schnell zurück und waren in Konfliktsituationen reaktiver that is psychological. Nur die Mädchen in der Interventionsgruppe fielen nach Einschätzung ihrer Erzieherinnen auf, dass sie über weniger körperliche Beschwerden nach der Einschätzung ihrer Eltern auch weniger Schlafstörungen hatten that is klagten. In die Richtung angegeben die Ergebnisse und Einschätzungen der positiven Veränderungen wurden von den Erzieherinnen und den Eltern jeweils. Bei der Kontrollgruppe konnten diese Veränderungen nicht festgestellt werden.

Zusammenfassung

Das Babywatching battle für alle Beteiligten ein advantages Erlebnis that is mental. Es zeigte sich, dass die Ergebnisse der Empathieförderung aus der Mutter-Type-Beobachtung auf die Art der Spielinteraktion und der Interpretation der Verhaltensweisen der Spielkameraden untereinander übertragen werden konnten. Auf diese Weise können die Veränderungen in der Verhaltensbeobachtung nach einem Jahr werden. Das Babywatching ist eine kostenneutrale sekundär- sowohl bei externalisierenden als auch bei internalisierenden Verhaltensstörungen, Intervention mit positiven Ergebnissen bei Jungen und Mädchen. Die Ergebnisse sind vorläufig und werden in weiteren Evaluationsstudien in prospektiven Designs überprüft that is randomisierten. Insbesondere soll das Babywatching in ausgeprägten sozialen Brennpunkten einem hohen Anteil von Kindergartenkindern mit eingesetzt werden. In Grundschulklassen und eingeführt werden in Zukunft wird das Babywatching bei verschiedenen Altersgruppen werden und etwa auch.

4 Schlusskapitel

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Quellen

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In K.-H. Grossmann, Brisch, E. E., Grossmann, K., Köhler, L.(Hrsg.), Bindung und seelische Entwicklungswege

E, Brisch. H. (1995). Feinfühligkeitstraining für werdende Eltern. München

E, Brisch. H. (1999). Bindungsstörungen - Von der Bindungstheorie zur Therapie.

E, Brisch. H. (1999). Bindungsstörungen - Von der Bindungstheorie zur Therapie. (5. Auflage 2003)

E, Brisch. H. (2003). Bindungsstörungen und Stress. Zeitschrift für Individualpsychologie.

E, Brisch. H. (2003). Bindungsstörungen und Stress. Grundlagen für eine Bindungsentwicklung. In E. H. Brisch. Hellbrügge (Hrsg.), Bindung und Upheaval. Risiken und Schutzfaktoren für die Entwicklung von Kindern

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Beziehungsfähigkeit prägen. München.

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Movie von Rüdiger Kißgen, Bindungstheorie und Bindungsforschung, Teil 1 Grundlagen, Netzwerkmedien der Universität Köln

Fonagy, 1998; Fonagy, 2003, Parens, 1989;Parens, 1993;Parens, 1993;Parens & Kramer, 1993;Parens et al., 1995;Suess et al., 1992), (Crockenberg, 1986)

Abkürzungen

W Familiebezeichnung für das Herkunftssystem zweier Kinder

(ab) Bub aus dieser Familie sieben Jahre alt. a = Vorname, w = Nachname

(bb) Mädchen aus dieser Familie zweieinhalb Jahre alt. W = Vorname, w = Nachname

(cb) mit fünf Monaten verstorbene Zwillingsschwester von (bb). D = Vorname, w = Nachname

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Horst Lindmayer Diplom Nord 4

Eidesstattliche Erklärung

Ich ich meine Diplomarbeit ohne Hilfe Dritter und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Quellen und Hilfsmittel angefertigt und die den benutzten Quellen wörtlich oder inhaltlich entnommenen Stellen als solche kenntlich gemacht habe. Diese Arbeit hat in gleicher oder ähnlicher Form noch keiner vorgelegen.

Altmünster, bedroom 14.02.2010

Nachname: ________________Vorname: ________________

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